Köln: Frau vergiftet ihren Ehemann, tötet und zerstückelt ihn – nur so konnte der Leichnam identifiziert werden

Nach zehn Jahren beginnt am Landgericht in Köln ein schrecklicher Mordprozess.
Nach zehn Jahren beginnt am Landgericht in Köln ein schrecklicher Mordprozess.
Foto: dpa
  • Eine Frau soll ihrem Ehemann zunächst Gift verabreicht und ihn dann mit Messerstichen getötet haben.
  • Mit Hilfe ihres Geliebten soll die Frau die Leiche dann in einer Badewanne zerteilt und später in einem Fluss entsorgt haben.
  • Das alles ist schon zehn Jahre her.
  • Jetzt stehen beide vor Gericht.

Köln.  Das ist ein wirklich grausamer Mordprozess! Über zehn Jahre nach dem gewaltsamen Tod eines damals 46-Jährigen in Bergheim bei Köln beginnt am Dienstagmorgen der Prozess wegen heimtückischen Mordes.

Vor dem Landgericht Köln sind die frühere Ehefrau des Getöteten sowie als Mitwisser deren damaliger Liebhaber angeklagt.

Landgericht Köln: Ehefrau soll ihren Mann zerstückelt haben

Lange galt der ehemalige Ehemann Peter J. der Angeklagten als vermisst, nachdem er spurlos verschwunden war.

Laut Anklage gab die heute 38 Jahre alte Polin ihrem damaligen Ehemann zunächst heimlich Gift ins Essen. Anschließend soll sie ihr Opfer unter anderem mit Messerstichen getötet haben.

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Bei der anschließenden Beseitigung der Leiche soll ihr dann der 45-jährige Deutsche geholfen haben.

Paar zerteilte die Leiche in der Badewanne

Laut Anklage zerteilte das Paar die Leiche in einer Badewanne. Den Torso und die restlichen Leichenteile sollen die Polin und der Deutsche unter anderem in der Maas in Belgien entsorgt haben.

Kurze Zeit später fand ein Spaziergänger den Toten, der in einen Plastiksack eingepackt war. Der Leichnam wies Stichverletzungen auf. Die Arme und Beine fehlten.

Tattoo half bei der Identifizierung des Toten

An der rechten Schulter befand sich eine Tätowierung, mit den deutschen Vornamen Sabine und Peter, die letztlich dann zur Identifizierung des Mannes führte. Auch wurde der Fall mehrmals in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ gezeigt, was einen Zusammenhang zwischen dem zerstückelten Toten in Belgien und dem verschwundenen Mann aus Bergheim zuließ. (js mit dpa)

 
 

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