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Hund in NRW: Mann macht im Wald unglaublichen Fund – „Weggeworfen wie Müll“

Zum Sterben in den Wald abgelegt – das hätte das Schicksal eines kleinen Hundes sein können. Doch in NRW will man ihm nun helfen.

© IMAGO / Shotshop

So grausam und traurig ist die Geschichte von Hündin Hanna

Hündin Hanna aus dem Tierheim in Gelsenkirchen hat einen grausamen Leidensweg hinter sich. Ihre Vorbesitzer haben die Kangal-Hündin schwer misshandelt.

Mit zwei süßen Knopfaugen schaut der Welpe einen an. Kaum vorstellbar, wie ein Mensch dem jungen Hund ein solches Leid antun konnte. Den in seinem jungen Hundealter musste Ninjo schon viel durchmachen.

Ein Mann fand den Hund in Rumänien in einer Mülltüte eingepackt im Wald. Bei ihm waren noch seine vier Geschwister. Hätte der Mann die Welpen nicht gefunden, wären sie wohl elendig zugrunde gegangen. Nun sucht die Hundehilfe NRW nach einem neuen Zuhause für den kleinen Vierbeiner.

Hund in NRW: „Weggeworfen wie Müll“

Erst im August 2022 erblickten der Mischlings-Rüde und seine vier Geschwister das Licht der Welt. Kurz danach mussten sie grausame Erfahrungen machen: „Fünf Welpen Geschwister, nur wenige Wochen alt, wurden ihrer Mama entrissen, in einen Sack gesteckt und irgendwo in einem Wald abgelegt. Weggeworfen wie Müll. Zum Sterben verurteilt, wenn da nicht jemand auf die Kleinen aufmerksam geworden wäre“, berichtet die Hundehilfe NRW auf Facebook von ihrem traurigen Schicksal.

Ein junger Student aus Anca kümmerte sich darum, dass die Welpen sicher bei seiner Lehrerin unterkamen. „Nun leben Nicos und sein Bruder Ninjo bei Anca mit weiteren Welpen zusammen und haben sich zu verspielten und neugierigen Hundekinder entwickelt“, so die frohe Botschaft. Doch das soll nur eine Übergangslösung sein. Der Tierschutzverein sucht nun nach einem neuen Zuhause für Ninjo in Deutschland.

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Ninjo sucht ein neues Zuhause

Schon jetzt sei Ninjo ein aufgewecktes Kerlchen, der gerne mit anderen Artgenossen rumtollt. Aber auch Kinder und sogar Katzen würde er zu seinen Freunden zählen. Von Schmuseeinheiten bekomme das Hundebaby gar nicht genug. „Sie können nicht genug von den Streicheleinheiten, von der Nähe bekommen. Gerne vergessen die Beiden dann auch schon einmal, dass da ja noch andere Hundefreunde auf den Moment warten, gestreichelt zu werden“, heißt es.



Ein paar Wochen würde es noch dauern, bis sich die Welpen von ihrer Vergangenheit erholt hätten. Doch sollte sich ein neuer Halter finden, dann könne der kleine Vierbeiner schon am 4. Februar 2023 von Rumänien nach Deutschland geholt werden. Und tatsächlich scheint jemand seine Ankunft schon kaum erwarten zu können. Denn der Tierschutzverein aus NRW hat angemerkt, dass der Hund inzwischen „vorreserviert“ ist. Hoffentlich passt die Chemie und Ninjo’s Leben kann endlich losgehen.