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Hund in NRW: Horror auf dem Weihnachtsmarkt – „Blutet das Herz“

Die Weihnachtszeit in NRW ist im vollen Gange und die Menschen besuchen begeistert die Weihnachtsmärkte. Doch Hunde müssen darunter leiden.

© imago/Jochen Tack

Schnäppchenjagd auf dem Bochumer Weihnachtsmarkt.

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Längst ist es wieder soweit: So gut wie alle Weihnachtsmärkte in NRW haben ihre Pforten geöffnet. Tausende Besucher strömen durch die Straßen von Dortmund, Düsseldorf und Co. und genießen leckeren Glühwein und gute Bratwurst. Da kann man schon mal die Zeit vergessen – sehr zum Leidwesen der Hunde zu Hause.

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Damit die geliebten Vierbeiner nicht stundenlang alleine warten müssen, kommen viele Hundebesitzer auf die Idee, ihr Tier einfach mit auf den Weihnachtsmarkt zu nehmen. Doch das bedeutet Stress pur.

Hunde auf Weihnachtsmärkten: Hohes Risiko und echte Qual

Das Düsseldorfer Tierheim spricht aus, was viele Tierfreunde denken. „Zuhause ist es am schönsten“, schreiben sie in ihrem Facebook-Post. Und weiter: „Auf den Weihnachtsmarkt bitte ohne Hund“. Die Erklärung dafür: Auf Weihnachtsmärkten gäbe es tausende verschiedene Gerüche, viel zu laute Musik und viele alkoholisierte oder selbst gestresste Menschen. Für einen Vierbeiner, der unten auf dem Boden läuft und überall nur Beine vor sich sieht, ist das Stress pur.


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„Für deinen Hund ist das der Horror“, schreibt das Tierheim in NRW. Auch für einen ausgeglichenen Hund, der gerne unter Menschen ist, wird das kein schöner Ausflug. Unachtsame Besucher, die auf die Pfoten treten könnten oder fettige Essensreste auf dem Boden, die zu Krankheiten und Verdauungsbeschwerden bei den Vierbeinern führen können. Zudem sind Glasscherben auf dem Boden eine große Gefahr für die empfindlichen Pfoten. Das sehen auch die User auf Facebook so: Hunde haben auf Weihnachtsmärkten und während des Weihnachts-Shoppings nichts zu suchen.

User sind sich einig: „War allerdings entsetzt“

Oft gab es entsetzte Blicke oder Kopfschütteln bei Tierfreunden, wenn Hunde auf dem Weihnachtsmarkt in der Menschenmenge gesichtet wurden. Dieses Entsetzen spiegelt sich auch in den Kommentaren unter dem Facebook-Post wider: „Ich lasse meine Hunde auch Zuhause – war allerdings entsetzt, wie viele Menschen ihre Hunde mit geklemmter Rute über den Weihnachtsmarkt zerren“, schreibt eine Userin wütend. Eine andere stimmt ihr zu: „[…] mir blutet das Herz, wenn ich die armen Tiere auf den Weihnachtsmarkt sehe. Oft kann ich dann auch meinen Mund nicht halten, weil ich das nicht ertrage.“


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Auch die Tierschutzorganisation PETA warnt eindringlich: „Egal, wie sehr man aufpasst: Sicher ist es für Hunde auf Weihnachtsmärkten nicht“, heißt es auf der Website.- „Weihnachtliche Ausflüge mit Hunden machen an ruhigeren Orten definitiv mehr Spaß“. Wer seinem Hund etwas Gutes tun möchte, sollte ihn also auf jeden Fall zu Hause lassen.