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Ruhrgebiet: Grusel-Alarm! Dieses Halloween-Haus ist nichts für schwache Nerven

Halloween-Fans werden es lieben, zart besaitete Seelen sich fürchten. Dieses Horror-Haus sorgt im Ruhrgebiet für Angst und Schrecken.

Ruhrgebiet
© Chaleen Goehrke/ DER WESTEN

Halloween-Haus in Castrop-Rauxel sorgt für erstaunte Gesichter

Kleine Kinder schrecken beim Anblick zusammen, Autofahrer treten erschrocken und gleichzeitig fasziniert in die Bremse. An diesem Horror-Haus in der Querstraße in Castrop-Rauxel (Ruhrgebiet) kommt niemand vorbei, ohne einen Blick zu riskieren.

Im Vorgarten dieses Hauses liegen Totenköpfe, vom Teufel besessene Babys im Kinderwagen und blutüberströmte Leichen – oder das, was noch von ihnen über ist. Laura (38) und ihr befreundetes Nachbarpaar Christina und Danny machen sich jedes Jahr einen Spaß daraus, an Halloween in ihrer Nachbarschaft im Ruhrgebiet für Angst und Schrecken zu sorgen.

Ruhrgebiet: Vorgarten wird zum Horror-Ort

Die Idee für die aufwendige Halloween-Aufmachung hatte Laura im Jahr 2019: „Ich bin schon immer gerne in Halloween-Freizeitparks gegangen und habe dann entschieden, mich darauf zu spezialisieren und in meinem Vorgarten zu präsentieren. Danach wurde es irgendwie von Jahr zu Jahr mehr.“ Danny und Christina wohnen direkt in der anderen Hälfte des Wohnhauses. Irgendwann hat Laura ihre Nachbarn mit ihrer Halloween-Deko für sich gewinnen können.

Ruhrgebiet Halloween-Haus
Laura, Christina und Danny schmücken das Halloween-Haus im Ruhrgebiet jedes Jahr. Foto: Chaleen Goehrke/ DER WESTEN

Jedes Jahr denkt sich das Trio ein neues Thema aus. Dieses Jahr ist das Motto Krankenhaus und Psychiatrie. Seit dem 3. Oktober ist aus dem Vorgarten also ein Behandlungsort für Schwerverletzte und psychisch kranke Personen geworden. Die Menschen auf dem Behandlungstisch sehen jedoch mehr tot als lebendig aus: überall Blut, Gedärme und abgetrennte Gliedmaßen. War hier ein Arzt oder ein Metzger am Werk?

Nebenan befindet sich direkt ein Friedhof, die Skelette liegen überall verstreut. Einige Tote scheinen aus ihren Gräbern bereits herausgekrochen zu sein, nun treibt ihre verlorene Seele ihr Unwesen.

Halloween-Highlight in diesem Jahr

Die Halloween-Deko ist zum Teil zusammengekauft und zum Teil selbst in mühsamer Handarbeit gebastelt worden. Die kreative Arbeit liegt weiterhin in der Hand der Erzieherin Laura. Bereits im Juli fing das Tüfteln an, umso stolzer ist sie auf ihr neues Kunstwerk. „Selbstgebastelt ist eine Chemietonne, an der ein Skelett hängt. Dank einer Teichpumpe speit er die ganze Zeit chemikalisches Wasser aus seinem Mund.“

Ruhrgebiet
Das Säure-speiende Skelett. Foto: Chaleen Goehrke/ DER WESTEN

Für das richtige Grusel-Feeling sorgen auch Spezialeffekte wie tanzende und mit den Augen blinkende Puppen, die gruselige Äußerungen von sich geben. Oder eine vor der Garage kopfüberhängende Leiche in einem Sack, die plötzlich doch nicht mehr so tot wirkt und wild rumzappelt, während sie dabei um Hilfe schreit. Das Halloween-Hobby hat das Trio schon einiges an Geld gekostet, wie sie DER WESTEN verraten: Es seien mehrere Tausend Euro.


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Am 31. Oktober findet natürlich der Höhepunkt statt und es wird sich auch verkleidet. „Dieses Jahr bin ich eine Patientin, die aus dem Krankenhaus ausgebrochen ist. Und dann stehen wir in unseren Einfahrten und erschrecken ein bisschen die Leute“, verrät Laura. Nach Halloween ist der Spuk aber auch schon wieder vorbei, denn dann verschwindet die gruselige Deko erstmal wieder für ein Jahr.