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Flughäfen in NRW: Berlin geht innovativen Schritt! Bald auch bei uns?

Flughäfen in NRW: Berlin geht innovativen Schritt! Bald auch bei uns?

© IMAGO/Panama Pictures

Das sind unsere Flughäfen in NRW

Jedes Jahr starten oder landen mehrere Millionen Passagiere an deutschen Flughäfen. Im Jahr 2020 wurden an deutschen Flughäfen 247,8 Millionen Passagiere befördert. Viele von ihnen auch von NRW aus. Doch welche Flughäfen gibt es in NRW? Wir zeigen sie euch.

Die langen Warteschlangen vor den Sicherheitskontrollen bei etlichen Flughäfen in NRW brachten zahlreiche Urlauber in den letzten Wochen an den Rand der Verzweiflung. In Berlin setzt der Airport daher auf ein neues Konzept.

Passagiere sollen am Flughafen BER kostenlos einen Termin für einen separaten Zutritt zu den Sicherheitskontrollen in Terminal 1 reservieren können. DER WESTEN hat bei den Flughäfen in NRW nachgefragt, ob es diesen Service bald auch bei uns geben könnte.

Flughäfen in NRW: Berlin macht es vor – ist DAS die Lösung?

Urlauber haben am Flughafen Berlin die Möglichkeit, sich ab 72 Stunden vor Flugantritt online oder per BER-App ein Ticket für die Sicherheitskontrolle zu buchen. Durch einen Extra-Zugang im Terminal 1 sollen sie dann schneller in ihren Flieger kommen. Über den Service „BER Runway“ sind die allerletzten Reservierungen bei Schengen-Flügen eine Stunde möglich, bei Non-Schengen-Flügen 90 Minuten vor Abflug.

Benötigt werden die Flugnummer und die E-Mail-Adresse. Vor dem Zugang müssen Reservierung und Bordkarte bereit gehalten werden. Zu dem Schengener-Abkommen gehören die meisten EU-Länder, mit Ausnahme von Irland und Zypern. Die EU-Mitgliedsländer Bulgarien, Rumänien und Kroatien wenden das Schengener Abkommen bislang nur teilweise an. Durch das Abkommen können Passagiere in der EU einfacher verreisen und müssen nicht jedes Mal, wenn sie eine Ländergrenze überschreiten, kontrolliert werden.

Flughäfen in NRW denken über neuen Service nach

Der Airport geht davon aus, dass die Sicherheitskontrolle fünf bis zehn Minuten dauert – davon konnten Reisende in den Flughäfen in NRW nur träumen. Stundenlang standen sie in der Warteschlange. Könnte der Service möglicherweise auch für NRW die Lösung sein? DER WESTEN hat bei den Airports nachgefragt.

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Vonseiten des Flughafens Köln/Bonn betont man, dass an der Optimierung bei den Abläufen der Sicherheitskontrollen stets gearbeitet werde: „Aktuell werden neue technische Möglichkeiten analysiert. Dazu steht der Airport auch in ständigem Austausch mit seinen Prozesspartnern wie etwa der für die Kontrollen zuständigen Bundespolizei.“ Ob das Berliner-Modell auch eine Option wäre, ließ der Flughafen somit offen.

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Beim Flughafen Düsseldorf scheint der Extra-Zugang bereits Interesse geweckt zu haben: „Das neue ‚BER Runway‘ halten wir für einen interessanten Ansatz. Wir werden das Projekt in den nächsten Wochen verfolgen und uns mit den Berliner Kollegen zu ihren Erfahrungen austauschen.“ Vom Dortmunder Flughafen heißt es: „Die Einführung eines solchen Systems ist für den Dortmund Airport derzeit nicht geplant.“

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Das ist der Flughafen Düsseldorf:

  • Eröffnung am 19. April 1927
  • der „Düsseldorf Airport“ (DUS) zählt mit rund 25 Millionen Passagieren zu den Top 3 der verkehrsreichsten Flughäfen Deutschlands (nach Frankfurt a.M. und München)
  • 77 Fluggesellschaften verbinden ihn mit über 200 Zielen in etwa 55 Ländern
  • wichtigster Flughafen in NRW, hat mit einer Höhe von 87 Metern den höchsten Tower Deutschlands

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Stattdessen verweist der Airport auf den bereits bestehenden Service „Fast Lane“. Der kommt dem Modell aus Berlin sehr nah, nur dass Urlauber hier für einen schnelleren Zugang zahlen müssen. Doch es werde bereits an einer zusätzlichen Maßnahme zur Entlastung an den Sicherheitskontrollen gearbeitet. Eine dritte Fluggastkontrolle soll die Wartezeit weiter verkürzen. Ohnehin betont der Sprecher, dass sich die Wartezeiten in Dortmund im Gegensatz zu anderen Flughäfen „im üblichen Rahmen“ gehalten hätten.