Corona in NRW: Schulen müssen auf DIESES wichtige Mittel verzichten ++ Erschreckende Fallzahlen bei Schülern

Coronavirus: Verdachtsfall? Das musst du jetzt tun!

Coronavirus: Verdachtsfall? Das musst du jetzt tun!

Du befürchtest, dich mit dem Coronavirus infiziert zu haben? Dann musst du das jetzt tun.

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Corona nimmt in NRW gewaltig Fahrt auf. Das macht sich insbesondere in einer Gruppe besonders bemerkbar. Wie geht es weiter mit Corona im bevölkerungsreichsten Bundesland?

Alle Entwicklungen zur Corona-Lage in NRW findest du in unserem Newsblog.

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Corona in NRW (Stand: 24. Januar):

  • 7-Tage-Inzidenz: 867,8
  • Neuinfektionen zum Vortag: 33037 Fälle
  • Erstimpfungen in Prozent: 79,3
  • Vollständige Impfung in Prozent: 76,4
  • Booster-Impfungen in Prozent: 52,8
  • Todesfälle insgesamt: 20941

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Dienstag, 24, Januar 2022

19.50 Uhr: DIESES wichtige Möglichkeit wird eingeschränkt!

Wegen knapper Kapazitäten und steigender Corona-Fallzahlen werden Grundschüler bei einem positiven Pool-Ergebnis bei den Lolli-PCR-Tests künftig nur noch mit Schnelltests nachgetestet. Es sei keine Abgabe von Einzel-PCR-Rückstellproben an die Labore mehr vorgesehen, teilte das nordrhein-westfälische Schulministerium am Dienstagabend mit.

Schülerinnen und Schüler eines positiv getesteten Pools sollen am nächsten Tag zu Unterrichtsbeginn stattdessen mit Antigenschnelltests getestet werden. Alternativ können sie das negative Testergebnis einer Bürgerteststelle vorlegen, um am Unterricht teilnehmen zu können, hieß es weiter. Kinder mit positivem Corona-Schnelltest sollen sich in häusliche Isolation begeben. Derzeit seien rund 80 Prozent der Pool-Tests negativ. Diese Schülerinnen und Schüler können am Folgetag ohnehin wie gewohnt am Unterricht teilnehmen.

An Förderschulen bleibt das bestehende Testsystem den Angaben zufolge erhalten. Bislang waren auch an den Grundschulen bei einem positiven Pooltest alle Schüler der Klasse mit einzelnen PCR-Tests erneut getestet worden, um die infizierten Kinder festzustellen.

Auch die „WAZ“ hatte online darüber berichtet, dass es vielerorts Probleme bei den Auswertungen der Rückstellproben gibt. Die Anpassungen seien notwendig geworden, um die PCR-Laborkapazitäten für vulnerable Gruppen freizugeben, begründete Schulministerin Yvonne Gebauer den Schritt am Montag. „Es bleibt weiterhin das oberste Ziel, auch unter diesen schwierigen Bedingungen gerade unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht zu halten - und gleichzeitig bestmöglichen Infektionsschutz zu gewährleisten“, sagte die FDP-Politikerin weiter.

11.28 Uhr: Immer mehr Schüler in Quarantäne

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die coronabedingt nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können, hat sich in Nordrhein-Westfalen im Wochenvergleich offenbar verdoppelt. Wie die in Essen erscheinende „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ (WAZ, Dienstag) mit Verweis auf das NRW-Schulministerium berichtete, waren zum Stichtag 19. Januar dieses Jahres über 42.800 Corona-Fälle unter den Schülern gezählt worden. Das entspreche einem Anteil von 2,1 Prozent. In der Vorwoche hatte die Quote noch bei 20.200 beziehungsweise 0,99 Prozent gelegen. In Quarantäne befanden sich zum Stichtag fast 65.400 Schulkinder (3,2 Prozent), in der Vorwoche waren es noch rund 38.000.

Darüber hinaus wurden von den Schulen im Rahmen der wöchentlichen Abfrage des NRW-Schulministeriums fast 2.500 bestätigte Corona-Fälle unter den Lehrkräften gemeldet (Vorwoche: 1.700). In Quarantäne befanden sich zum Stichtag weitere knapp 1.600 Lehrerinnen und Lehrer (Vorwoche: 1.000).

Trotz des Anstiegs war in der vergangenen Woche keine Schule pandemiebedingt geschlossen, erklärte das Düsseldorfer Ministerium dem Blatt. „Trotz der gestiegenen Zahlen bleibt das Infektionsgeschehen landesweit unter Kontrolle. Durch die engmaschigen Testungen werden Infektionen frühzeitig erkannt und Infektionsketten unterbrochen“, hieß es. (epd)