Ukraine-Krieg: Ungeheuerliche Worte in russischer Talkshow! „Danach ist ein anderes Land dran“

Stoltenberg: "Schlimmste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg"

Stoltenberg: "Schlimmste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg"

Der Ukraine-Krieg stellt nach Ansicht von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg die gravierendste Krise in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs dar. Russland bezeichnete er als "direkte Bedrohung" der Sicherheit.

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Auch nach mehreren Monaten ist beim Ukraine-Krieg kein Ende in Aussicht. Stattdessen wird im russischen Staatsfernsehen über einen zweiten Angriffskrieg fantasiert.

In einer Talkshow wurde nun nämlich darüber gesprochen, dass der Ukraine-Krieg bloß ein Teil eines größeren Vorhabens sei. Plötzlich war von einem zweiten „großen patriotischen Krieg“ die Rede.

Ukraine-Krieg Teil eines „größeren Plans, in dem es nicht nur um eine Spezial-Operation geht, sondern um den 3. Weltkrieg“?

Laut „Focus“ ist es im russischen Staatsfernsehen zu einer beunruhigenden Aussage gekommen. In der Sendung von Putin-Freund Wladimir Solowjow ging es demnach um die Frage, wie man den Westen zu Verhandlungen zwingen könnte, als plötzlich den postsowjetischen Staaten gedroht wurde.

Im russischen Staatsfernsehen haben Gäste der Talkshow von Putin-Einheizer Solowjow über den Ukraine-Krieg und mögliche nächste Schritte diskutiert. Einer der Anwesenden soll laut „Focus“ einen Plan ins Spiel gebracht haben, wie man den Westen zu Verhandlungen nötigen könnte:

„In Bezug auf Hyperschall-Waffen liegen wir vor allen anderen. Unsere Hyperschall-Waffen sollten in die Nähe der USA gebracht werden, mit einer maximalen Flugzeit von fünf Minuten. Biden wird weiterhin rumsitzen und stottern aber der Rest wird darüber nachdenken, wie man verhandeln kann. Das ist das einzige Szenario für uns, um die Ukraine zu denazifizieren und zu demilitarisieren. All das ist Teil eines größeren Plans, in dem es nicht nur um eine Spezial-Operation geht, sondern um den 3. Weltkrieg – oder für uns: der zweite große patriotische Krieg.“

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Ukraine-Krieg: Säbelrasseln im russischen Staatsfernsehen! „Danach ist ein anderes Land dran“

Grund für die Notwendigkeit einer eventuellen Ausweitung des Krieges sah Duma-Mitglied Andrei Gurulyov in der Bekämpfung des Faschismus. Die Journalistin Nadana Fridriksson soll noch einen obendrauf gesetzt und allen postsowjetischen Staaten gedroht haben:

„Diese Länder im postsowjetischen Raum, die sich für Westlichkeit und Neutralität entschieden haben, sollten verstehen, dass sie die Nächsten sind. Früher oder später wird die Kampagne in der Ukraine beendet. Nach der Ukraine ist ein anderes Land an der Reihe“, wird sie von „Focus“ zitiert.

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Dafür, dass sich die Aussagen auf konkrete Pläne Russlands beziehen, gibt es aktuell keine Hinweise. Das Säbelrasseln im russischen Staatsfernsehen ist bereits seit Ausbruch des Ukraine-Krieges fester Bestandteil des TV-Programms. (alp)

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