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Putin: Sein Parteichef Medwedew blamiert sich bis auf die Knochen

Selenskyj: "Wir werden die Krim niemals aufgeben"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bekräftigt, dass er die von Russland annektierte Halbinsel Krim als ukrainisch betrachtet. Die Ukraine werde die Krim "niemals aufgeben", sagte er in einer Videobotschaft.

Wenn Propaganda nach hinten losgeht! Dmitri Medwedew, als Ex-Präsident von 2008 bis 2012 so etwas wie der Platzhalter für Wladimir Putin im Kreml, besuchte nun die russischen Streitkräfte.

Dabei wollte der enge Vertraute von Putin den Feldherrn geben – und blamierte sich bis aufs Blut!

Putin: Seine rechte Hand blamiert sich bis auf die Knochen

Heute ist Dmitri Medwedew Parteichef der Putin-Partei ‚Einiges Russland‘ sowie stellvertretender Leiter des Sicherheitsrates der Russischen Förderation. Immer noch ein hohes Tier im Moskauer Machtzirkel also.

Zuletzt markierte er mit martialischen Presse-Statements den starken Mann, drohte der Ukraine mit der Auslöschung von der Weltkarte und verglich Selenkyji gar mit Hitler.

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Mehr über Dmitri Medwedew

  • am 14. September 1965 in Leningrad geboren
  • 1.63 Meter groß
  • ließ sich mit 23 von der russisch-orthodoxen Kirche taufen
  • seit Anfang der 1990er-Jahre Vertrauter von Putin
  • von 2005 bis 2008 Erster Vize-Ministerpräsident, von 2008 bis 2012 Präsident, danach bis 2020 Ministerpräsident des Landes.
  • verheiratet seit 1993 und Vater eines Sohnes

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Ganz schön viel Gebell – doch nun ging die Propaganda gehörig nach hinten los. Es wurde peinlich für den Politiker!

In Uniform besuchte Medwedew eine Militärgarnison in der Region Orenburg, wo russische Soldaten ausgebildet werden. Dabei entstand ein Foto, das dem Politiker im Netz viel Häme und Spott einbringt. Ganz rasch wurde das Bild nach der Veröffentlichung auf seinen Profilen in den Sozialen Netzwerken entfernt. Doch damit ist es natürlich nicht aus der Welt!

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Medwedew spielte nämlich bei der Truppe den Militärprofi und blickte durch einen Fernstecher. Blöd nur: Die Schutzabdeckung am Fernglas verdeckte dabei die Sicht. Es dürfte ein ziemlich schwarzer Ausblick gewesen sein. Die Inszenierung für die Aufnahme ging nach hinten los!

Wladimir Putin wäre der Patzer wohl nicht passiert. Es gibt mehrere Pressefotos von ihm mit freier Fernglas-Aussicht. Vorbildlich!