NRW: Heißes Gerücht um Jens Spahn – Minister-Comeback?

Die Ampel-Minister Habeck, Baerbock, Lindner privat

Die Ampel-Minister Habeck, Baerbock, Lindner privat

Sie sind die Ampel-Minister und Teil der Regierung um Bundeskanzler Olaf Scholz. Annalena Baerbock (Grüne), Robert Habeck (Grüne) und Christian Lindner (FDP). In der aktuellen Bundesregierung ist Baerbock Außenministerin, Habeck Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Lindner Bundesfinanzminister. Doch was ist über das Privatleben der dreien bekannt?

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Als Gesundheitsminister führte er Deutschland durch die ersten Corona-Jahre – allerdings nicht ohne Kritik. Nach der Bundestagswahl ist noch unklar, wie es mit Jens Spahn weitergeht. Mit 42 Jahren ist er für einen Berufspolitiker noch jung. Zum Vergleich: Sein CDU-Parteichef Friedrich Merz ist 24 Jahre älter. Dennoch bedeutete die Klatsche der Union bei der Wahl auch einen Knick für die steile Karriere von Spahn.

Jens Spahn musste seinen Platz im Bundeskabinett räumen und befindet sich mit seinen CDU/CSU-Kollegen auf den harten Bänken der Opposition. Nun könnte seine Polit-Karriere eine neue Wendung nehmen – und ihn in sein Heimatbundesland NRW führen.

Neues heißes Gerücht um Jens Spahn – wechselt er an die Seite von Hendrik Wüst?

Aktuell versucht sich Jens Spahn politisch neu aufzustellen: Von der Gesundheitspolitik hat er sich verabschiedet. Er bearbeitet jetzt er die Themen Wirtschaft, Klima und Energie als Schwerpunkte und legte sich in dieser Funktion als Fraktionsvize der CDU/CSU am Donnerstag im Bundestag mit Wirtschaftsminister Robert Habeck wegen des Gas-Notfallplans an.

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Mehr über Jens Spahn:

  • Der 42-Jährige ist bereits seit 2002 Mitglied im Bundestag.
  • Er stammt aus Ahaus im Münsterland.
  • Der gelernte Bankkaufmann ist mit Daniel Funke verheiratet. Getraut wurde das Paar von Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen.
  • 2018 bewarb sich Spahn erfolglos um den CDU-Vorsitz.
  • Von 2018 bis 2021 war er Bundesgesundheitsminister.

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Plötzlicher aber gibt es ein heißes, neues Gerücht: Jens Spahn könnte Landesminister in NRW werden! Die für gewöhnlich in Unionskreisen gut informierte „Bild“ schreibt, dass es ein Minister-Comeback von Spahn im neuen schwarz-grünen Kabinett geben könnte. Noch ist das reine Spekulation, weil Ministerpräsident Hendrik Wüst sein Kabinett erst nach seiner Wiederwahl im Landtag verkünden möchte. Doch für diese Theorie spricht einiges.

Jens Spahn: Kein politischer Abstieg – NRW-Option wäre spannend mit Blick auf 2025

Auf den ersten Blick wäre der Wechsel von Berlin nach NRW ein politischer Abstieg. Doch er würde für den ambitionierten Spahn auch neue Karrierefenster öffnen. Nachdem er selbst als Kandidat für den CDU-Vorsitz gescheitert ist, könnte er sein Schicksal an den aufstrebenden Hendrik Wüst binden. Möglicherweise wird Wüst 2025 Kanzlerkandidat der CDU.

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So könnte Spahn mittelfristig durch die Hintertür in die Staatskanzlei in Düsseldorf kommen. Oder er könnte mit Wüst an der Seite wieder nach Berlin wechseln, um erneut ein Bundesministerium zu übernehmen. Der 46-jährige Wüst und der vier Jahre jüngere Spahn könnten so ein neues Erfolgsduo für ein schwarz-grünes Projekt auf Bundesebene in der Union bilden – möglicherweise in Kooperation mit den Ministerpräsidenten Daniel Günther (Schleswig-Holstein) und Boris Bein (Hessen).

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Gibt es überhaupt einen Platz im NRW-Kabinett für Jens Spahn?

Zudem braucht die CDU in NRW eine Verjüngung im Kabinett. Herbert Reul (69) und Karl-Josef Laumann (64) brachten der Union bei der Landtagswahl zwar Stimmen, perspektivisch aber braucht die Union neue Köpfe in der Regierung. Der Münsterländer Spahn wäre so jemand.

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Problem für Spahn: Drei für ihn attraktive Ministerien sind nicht frei. Gesundheit (Laumann), Innen (Reul) und Energie und Wirtschaft (geht an die Grünen) wären nicht zu haben. Er müsste sich also in ein neues Politik-Feld einarbeiten. Vielleicht Finanzen? Schließlich war Jens Spahn unter Schäuble auch Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. Doch auf diesen einflussreichen Posten sitzt schon Lutz Lienenkämper seit fünf Jahren.

Es spricht noch ein Punkt gegen einen Spahn-Umzug nach NRW: Wie die „Bild“ berichtet, heiße es in der NRW-CDU auch, dass Spahn das falsche Geschlecht habe. Die Union brauche mehr Frauen im Kabinett.