Zalando führt drastische Änderung ein – Kunden müssen künftig draufzahlen

Deutsche Post: Päckchen nicht angekommen - was Du jetzt tun musst

Deutsche Post: Päckchen nicht angekommen - was Du jetzt tun musst

Viele kennen das Ärgernis. Ihr habt etwas bestellt, doch das Päckchen ist nicht bei euch angekommen und ihr habt auch keine Benachrichtigung im Briefkasten? Euch sind die Hände dann nicht gebunden.

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Schlechte Nachrichten für Kunden von Zalando!

Das wird vielen Zalando-Kunden wohl gar nicht gefallen: Der Online-Riese verlangt jetzt einen Mindestbestellwert für kostenlosen Versand.

Zalando geht drastischen Schritt und bittet Kunden zur Kasse

Eigentlich waren sowohl der Versand, als auch die Retoure bei Zalando bislang immer kostenlos. Doch damit ist jetzt Schluss: Laut „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) führt Zalando den Mindestbestellwert ein. Unter Umständen ist die Retoure trotzdem noch kostenlos.

Wenn du Ware unter einem Wert von 24,90 Euro kaufst, zahlst du ab jetzt 4,90 Euro Versandgebühren. Eigentlich hat Zalando in Deutschland bislang kostenlos geliefert – egal, wie hoch oder niedrig der Warenwert war. Wenn du eine Zalando-Plus-Mitgliedschaft hast, gilt das auch weiterhin.

Immerhin: Wenn der Kauf unter dem Mindestbestellwert von 24,90 Euro lag und du deswegen eine Liefergebühr zahlen musstest, bekommst du diese erstattet, wenn deine komplette Bestellung zurückgeht.

Zalando: Das steckt hinter der neuen Liefergebühr

Doch wie begründet Zalando diesen drastischen Schritt? Demnach würden die Kunden immer häufiger über ihr Smartphone einkaufen. „Das führt dazu, dass sie vermehrt kleinere, niedrigpreisige Einkäufe tätigen, statt Artikel in ihren Warenkörben zu sammeln und dann zu einem späteren Zeitpunkt zu bestellen“, erklärte eine Sprecherin.

Zalando will mit der Neu-Regelung Anreize schaffen, den Einkauf zu bündeln und die Warenkörbe vergrößern. In Frankreich gibt es den Mindestbestellwert zum Beispiel schon länger. Jetzt gilt er für alle 25 Länder, in denen Zalando aktiv ist.

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„Der Kunde soll dafür sensibilisiert werden, möglichst nicht kleinteilig zu bestellen und Kaufvorhaben bestmöglich zu bündeln“, sagt ein Sprecher des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel (BEVH) auf „RND“-Anfrage. (cf)