Veröffentlicht inVermischtes

X plötzlich nicht mehr kostenlos! Elon Musk sorgt für Paukenschlag

X, früher als Twitter bekannt, kostet jetzt Geld. Unternehmer Elon Musk treibt die Änderungen unaufhaltsam voran.

© IMAGO/NurPhoto

WhatsApp Alternativen – Die 5 besten Messenger im Überblick

WhatsApp gehört zum Mega-Konzern "Meta" (Facebook). Viele Menschen wechseln von dem beliebten Messenger-Dienst zu einer Alternative. Diese fünf Apps bieten ähnliche Funktionen und eine gute Sicherheit.

Gebühren-Hammer bei X (ehemals Twitter)! Bislang war die Social-Media-Plattform für seine Nutzer komplett kostenlos. Doch das könnte sich jetzt ändern. Eine Ankündigung von Elon Musk macht die schlimmsten Befürchtungen der Nutzer wahr.

Erst vor einem Jahr hatte der amerikanische Tech-Milliardär die Plattform für rund 44 Milliarden Dollar gekauft. Seitdem kämpft sie gegen die Negativ-Schlagzeilen an. Auch die Einnahmen aus Werbemaßnahmen sei seit vorigem Jahr um 50 Prozent gesunken. Nun will Musk bei X, wie Twitter seit kurzem heißt, stärker auf Abo-Gebühren setzen – mit teuren Folgen für Kunden.

Auch interessant: Whatsapp sagt Nutzern mehr Sicherheit zu – doch nicht alle werden davon profitieren

Musk will gegen Bots und Spam vorgehen

Schon vor einigen Wochen hatte Elon Musk angekündigt, eine kleine Gebühr für die Nutzung der X-App zu verlangen. Nur so könne man gegen Bots und Spam, der rasant zugenommen hätte, vorgehen. Erst zuletzt kündigte die EU-Kommission harte Sanktionen gegen den US-Milliardär an. Denn in Bezug auf den Nahost-Konflikt würden zahlreiche „illegale Inhalte“ auf der Social-Media-Plattform verbreitet. Mehr dazu in unserem Israel-Newsblog >>>.

+++ Facebook schafft Messenger ab – das geschieht mit deinen Kontakten +++

Doch wer sich bereits überlegt hat, die X-App direkt wieder von seinem Smartphone zu löschen, weil er Angst vor horrenden Mehr-Kosten hat, den können wir beruhigen. Derzeit werde die Gebühr erst in Neuseeland und den Philippinen getestet. Gegen eine Gebühr von einem US-Dollar pro Jahr können die Nutzer wie regulär Beiträge veröffentlichen, zitieren oder weiterverbreiten. Kostenlos können sie X dann nur noch passiv nutzen und so nur noch Beiträge lesen, Videos ansehen oder anderen folgen. Doch das könnte gerade erst der Anfang sein.

Facebook auch bald kostenpflichtig?

Elon Musk ließ bereits einschränken, wie viele Beiträge Nutzer am Tag unentgeltlich sehen können. Wer eine Gebühr von rund 9,50 Euro pro Monat zahlt, erhält weiterhin uneingeschränkt Zugriff auf alle X-Inhalten. Bei der Gebühr für das Posten, Zitieren oder Weiterverbreiten handelt es sich derzeit noch um Experiment. Sollte dieses erfolgreich verlaufen, könnte uns bald schon alle ein Gebühr für die Nutzung von X drohen.


Noch mehr News:


Experten haben aber jetzt schon Befürchtungen, dass dieses krachend scheitern wird. „Spammer werden gestohlene Kreditkarten verwenden – und die Kosten für Rückbuchungen werden höher sein als die Abo-Einnahmen“, schrieb der IT-Sicherheitsexperte Marcus Hutchins. Inzwischen überlege aber nach X auch der Konzern Meta laut Medienberichten, für Facebook eine kostenpflichtige Version ohne Werbung einzuführen. Damit wolle man mit Kontroversen um die Einhaltung europäischer Datenschutz-Regeln aufräumen. Auf Social-Media-Nutzer kommen also harte Zeiten zu.