Wissenschaft: Mysteriöses Massensterben! SIE wären fast von der Erde verschwunden

Kreuzfahrten: Urlaub auf hoher See

Kreuzfahrten: Urlaub auf hoher See

Von Jahr zu Jahr stechen mehr Touristen in See. Kreuzfahrten werden weltweit immer beliebter. Auch immer mehr Deutsche machen Urlaub auf hoher See.

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Ein uns allen bekanntes Tier wäre fast ausgestorben! Zwei Wissenschaftlerinnen haben ein bisher völlig unbekanntes Massensterben entdeckt.

Bei der Spezies, die sie untersucht haben, handelt es sich um Haie, so der „Spiegel“. Wie die Wissenschaft diese besondere Entdeckung möglich machte, kannst du im Folgenden nachlesen.

Wissenschaft: Tiefseebohrungen im Nord- und Südpazifik bringen neue Erkenntnisse

Die Forscherinnen Elizabeth Sibert von der Harvard University und Leah Rubin vom privaten College of the Atlantic untersuchten Sediment aus Tiefseebohrungen im Nord- und Südpazifik. Darin fanden sie winzige fossile Hautschuppen sowie Zähne von Fischen.

Aus den Erkenntnissen, die Sibert und Rubin gewonnen haben, erstellten sie eine Übersicht der Hai-Arten und deren Häufigkeit in den vergangenen 40 Millionen Jahren.

Was sie dabei entdeckten, überraschte sie. Vor etwa 19 Millionen Jahren schwammen auf einmal 90 Prozent weniger Haie in den Meeren. Die Vielfalt der Fische nahm ebenfalls ab – um fast 70 Prozent.

Doch nicht nur damals waren die Hai-Arten bedroht.

Auch heute ist die Haipopulation bedroht - der Mensch ist schuld

Über das plötzliche Verschwinden der Haie aus den Aufzeichnungen der Meere kann nur spekuliert werden. Doch der Mensch habe das, was vor 19 Millionen Jahren geschehen ist, in weniger als einem Jahrhundert auch erreicht, so die Meeresökologen Catalina Pimiento und Nicholas Pyenson.

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Auch heute sind Haie stark bedroht – und zwar durch den Menschen. Die Überfischung führte zu einem Rückgang der Haipopulation um mehr als 70 Prozent.

Die Meeresökologen fordern dem Spiegel zufolge, dass mehr Länder den Fang von Hochseehaien beschränken sollten: „Dabei liegt das ökologische Schicksal dessen, was übrig geblieben ist, nun in unseren Händen".(lb)