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Wetter: Jörg Kachelmann warnt vor diesem Silvester-Phänomen

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Foto: dpa

Holzöfen sind gleichermaßen umstritten wie in Mode: Seit Jahren boomt das Geschäft mit Holzpellet-Öfen.

Die Hersteller bewerben die Öfen als besonders umweltbewusste Heizalternative. Kritiker indes weisen auf die schädlichen Emissionen hin: Der Holzrauch enthält Feinstaub und Ruß.

Je nach Wetter-Situation kann sich der Feinstaub besonders hartnäckig in der Luft halten.

Wetter: Jörg Kachelmann warnt vor Feinstaub

Meteorologe Jörg Kachelmann gehört zu den ärgsten Kritikern der Holzöfen: Regelmäßig wettert er über soziale Netzwerke gegen Pelletöfen.

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Kurz vor Silvester warnt der Wettermann vor einer zusätzlichen Gefahr: „Wir dürfen zu Silvester neue, begeisternde Feinstaub-Höchstwerte seit vielen Jahrzehnten erwarten. Erst die vielen „gemütlichen“ Holzöfen, dann die Ballerei oben drauf, da werden die Waldbrandwerte von Australien vergleichsweise Kindergeburtstag sein.“

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Im Osten Australiens wüten seit Wochen schlimme Waldbrände, die rauchbedingte Luftverschmutzung hatte zwischenzeitlich ein überaus gesundheitsschädliches Niveau in umliegenden Gebieten erreicht.

Silvester: 4200 Tonnen Feinstaub

Tatsächlich werden pro Jahr in Deutschland 4200 Tonnen Feinstaub durch das Abbrennen von Feuerwerk freigesetzt, wie aus Zahlen des Umweltbundesamtes hervorgeht. Der allergrößte Teil davon wird an Silvester in die Luft gepustet.

Das entspricht etwa 25 Prozent der Menge an Feinstaub, die pro Jahr durch Holzverfeuerungen freigesetzt wird und zwei Prozent der jährlichen Gesamtmenge an Feinstaub in Deutschland.

Zu Silvester 2019 dürfte über NRW zudem ein Hochdruckgebiet geben, dazu nur schwacher Wind. Der Feinstaub hängt dann wie eine Glocke über den Wohngebieten. (pen)