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Verkehr: Neue Regelung an der Tankstelle – Autofahrer sollten Bescheid wissen

Auf nahezu alle Autofahrer kommt eine wichtige Änderung im Verkehr zu. Sie betrifft das Tanken und greift bereits in wenigen Wochen.

u00a9 IMAGO/Bihlmayerfotografie

Diesel und Benzin: So kannst du günstiger tanken!

Du willst beim Sprit sparen? Dann solltest du diese Tipps beachten.

Eine neue Verkehrsregel trifft Autofahrer! Schon ab April geht’s los. Wer dann sein Fahrzeug betanken will, könnte beim Blick auf die Zapfsäule an der Tankstelle etwas verwirrt sein.

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Denn neben den bekannten Sprit-Sorten wie Diesel, Super und so weiter könnten Autofahrer zwei neue entdecken. Was es damit auf sich hat und was du dazu wissen musst, erfährst du hier.

Verkehr: Neue Sprit-Sorten kommen

Bei dieser Nachricht könntest du glauben, du hättest dich verlesen. Aber nein, es stimmt wirklich. Demnächst kannst du tatsächlich aus Frittenfett gewonnenen Diesel tanken. Kein Scherz! Die neuen Diesel-Sorten dürfen bereits ab April an Tankstellen angeboten werden. Du erkennst sie an den Kürzeln B10 und XTL.


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Entgegen normalem Diesel, der maximal sieben Prozent Biodiesel enthalten darf, darf B10 – wie der Name bereits verrät – bis zu zehn Prozent biologischen Ursprungs sein. XTL – kurz für „X to Liquid“ – ist mit Altspeiseöl gemischt. Das darf sich auch aus altem Frittierfett speisen. Diese Öle reagieren mit Wasserstoff und werden so in paraffinen Diesel umgewandelt.

Statt wie bei herkömmlichen Kraftstoffen setzen die neuen Spritsorten weniger auf Mineralöl, sondern auf weniger umweltbelastende Alternativen. Die beiden neuen Öko-Spritsorten ergänzen somit das Angebot an den Zapfsäulen. Doch aufgepasst! Nicht jeder kann seinen Diesel-Wagen einfach so mit dem neuen Sprit betanken. Denn eine Sache fehlt noch.

Verkehr: Nicht alle dürfen B10/XTL tanken

Und zwar müssen die Hersteller zunächst ihre Autos für die neuen Spritsorten freigeben. Diese fallen nämlich unter eine eigene Diesel-Norm und dürfen deshalb nicht ohne ein vorab erteiltes Go getankt werden. Der ADAC arbeitet gerade eine Liste mit Fahrzeugen aus, die kompatibel mit den neuen Kraftstoffen sind. Bisher gehören dazu erst wenige Modelle von Audi, BMW, Citroen/Peugeot/Opel, Nissan, Renault/Dacia, Seat/Cupra, Skoda, Toyota, Volvo und VW.


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Und dann bleibt da natürlich noch die spannende Frage, wie teuer B10 und XTL für Autofahrer werden. In einigen Ländern rund um Deutschland kostet der Liter fünf bis 20 Cent mehr als herkömmlicher Diesel. Ob auch hierzulande Autofahrer Lust haben werden, um die zwei Euro pro Liter zu zahlen, bleibt abzuwarten.