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Urlaub an Ostsee und Nordsee: Tödliche Gefahr lauert beim Baden – vier Menschen sind schon tot

Urlaub an Ostsee und Nordsee: Tödliche Gefahr lauert beim Baden – vier Menschen sind schon tot

© IMAGO / Fotoagentur Nordlicht

Nordsee vs. Ostsee: Das unterscheidet beide voneinander

Was sind die Unterschiede zwischen Nord- und Ostsee?

Von dieser Gefahr, die beim Urlaub an der Ostsee und Nordsee droht, wissen bestimmt die Wenigsten etwas. Denn dabei geht es weder um gefährliche Tiere noch um starke Strömungen, sondern um etwas, das bereits weit zurückliegt.

So liegen auf dem Grund der Ostsee und Nordsee noch Überreste der deutschen Geschichte, die bereits vier Menschen das Leben gekostet haben, wie unser Partnerportal „MOIN“ berichtet.

Urlaub an Ostsee und Nordsee: Hier droht DIESE Gefahr

Nach dem Zweiten Weltkrieg finden sich nicht nur an Land vergessene Fliegerbomben, sondern auch im Meer. Regierungsberichten zu Folge liegen an Nord- und Ostsee 5.000 Tonnen chemischer Kampfstoffe. Es besteht nicht nur Explosions-, sondern auch eine Vergiftungsgefahr.

„Die Hüllen der Munitionskörper rosten durch und ihre Inhaltsstoffe geraten in die Meeresgewässer“, erklärt der ehemalige Umweltminister von Schleswig-Holstein, Jan Philip Albrecht. „Dort wiederum werden sie von Meeresorganismen aufgenommen und landen dann möglicherweise auf unseren Tellern.“ Am höchsten sei die Konzentration in Versenkungsgebieten der Ostsee.

Das ist nicht nur schädlich für Tiere, sondern auch für Menschen, wie „MOIN“ berichtet.

Urlaub an Ostsee und Nordsee: Menschen sterben an Kampfmitteln – „Dunkelziffer höher“

Nach einer Anfrage von SSW-Bundestagsabgeordneten Stefan Seidler und der Linken an die Bundesregierung kommen erschreckende Zahlen heraus. Allein seit 2013 wurden mehr als 26.900 Kampfmittel in der Nord- und Ostsee gefunden.

Insgesamt hatten sich seit 2010 256 Menschen dadurch verletzt und vier Personen starben sogar daran. „Da keine Meldepflicht besteht, dürfte die Dunkelziffer höher liegen“, schätzt Seidler die Situation ein.

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Aber warum werden die Überreste nicht einfach entfernt? Wie in so vielen Fällen ist Geld die Antwort, denn es würde Milliarden kosten, diese zu beseitigen. In der Antwort an Seidler äußert die Bundesregierung, sie sähe „keine allgemeine rechtliche oder finanzielle Verpflichtung des Bundes und der Länder zum Tätigwerden“.

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Dennoch gibt es bereits Pläne, wie mit der Situation umgegangen werden könnte. Was diese beinhalten, erfährst du bei unserem Partnerportal „MOIN.DE“. (mbo)