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Urlaub an der Ostsee: Was Touristen hier treiben, versaut allen die Ferien – schon wieder

Erneut gibt es großen Ärger an der Ostsee. Die Bewohner der Urlaubsinsel Fehmarn sind wieder mal über das Verhalten der Urlauber entsetzt.

© imago/CHROMORANGE

Die Ostsee: 5 Fakten über das Baltische Meer

Die Ostsee hat eine Fläche von 412.000 Quadratkilometer. Die tiefste Stelle in der Ostsee beträgt 459 Meter. Im Durschnitt ist das Meer etwa 52 Meter tief. Im Englischen und in vielen anderen Sprachen bezeichnet man die Ostsee als Baltische See oder als Baltisches Meer.

Erneut sorgt das Verhalten der Urlauber auf der Insel Fehmarn für große Wut bei den Einheimischen. Eine Bewohnerin der Insel dokumentiert bei einem Spaziergang mit ihrem Hund kürzlich, was sie besonders ärgert und stellte die Aufnahmen danach ins Netz.

Damit möchte sie eine klare Botschaft senden. Im Internet fand sie für ihren Ärger viel Zuspruch. Viele der Ostsee-Liebhaber sind ähnlich sauer über die Entdeckungen, die die Frau mit Fotos festhielt.

Urlaub an der Ostsee: Müllberge im Naturschutzgebiet

Als die Fehmarn-Bewohnerin am Strandabschnitt Grüne Brink, der sich an der Nordküste von Fehmarn befindet und als Naturschutzgebiet in Schleswig-Holstein ausgezeichnet ist, mit ihrem Hund Gassi ging, musste sie böse Entdeckungen machen. Denn sie fand den beliebte Strand komplett zugemüllt vor. Drachenschnüre, Plastikmüll und Luftmatratzen – alles – die Badegäste hinterließen nahezu alles.

Solch ein Verhalten wolle sie nicht tolerieren, erzählte sie unserem Partner Portal „Moin.de“. Noch während ihres Spazierganges fing die an, den Strand aufzuräumen und den Müll zu entsorgen. Doch auf Facebook machte sie ihrem Ärger später Luft.

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Sie machte ein Foto von dem gesammelten Müll und teilte es in einer Facebook-Gruppe für Ostsee-Liebhaber. Der Beitrag löste wütende Reaktionen aus. Für viele Einheimische und Urlauber ist das Verhalten der bislang unbekannten Müll-Produzenten „zum Fremdschämen“.

„Dann braucht man sich nicht wundern“

Unter dem geteilten Beitrag wurde heiß diskutiert. „Unbegreiflich, dass man seinen Müll nicht entsorgen kann! Braucht man sich nicht zu wundern, dass einige Touristen nicht gut auf uns zu sprechen sind!“, betonte ein Einheimischer.

Darüber hinaus bekam die Verfasserin des Posts für ihre Aufräum-Aktion viel Lob. Viele User hoffen, dass sich die Zustände an dem Strand nun deutlich verbessern und auf die Sauberkeit und die Umwelt geachtet wird.


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Damit das passiert, muss sich auf der Ostseeinsel einiges ändern. Einige User gaben auch schon mögliche Lösungsansätze, wie man dies nachhaltig hinbekommen könnte. Wie diese aussehen, erfahrt ihr hier.