Urlaub in Österreich: Unwetter führt zu Erdrutschen und Überschwemmungen – ein Toter

So verhältst du dich richtig bei einem Unwetter

So verhältst du dich richtig bei einem Unwetter

Egal ob Sturm, Starkregen oder Gewitter: Extremwetter kann lebensgefährlich sein. Deshalb solltest du einige Tipps beachten.

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In Österreich geht gerade die Welt unter! Im Süden des Landes haben schwere Unwetter am Dienstag und Mittwoch (29. Juni) zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Viele Menschen mussten mit Hubschraubern gerettet werden, weil sie in ihren Häusern von Wassermassen und Schlamm eingeschlossen wurden.

Von einem Urlaub im Süden von Österreich ist gerade in jedem Fall abzuraten. Besonders in Kärnten im Bereich des Gegendtals herrscht das absolute Chaos. Noch am Mittwoch wurden hier zwei Personen vermisst. Inzwischen herrscht traurige Gewissheit: Ein 82-jähriger Mann wurde in Treffen am Ossiacher See von einem Bach mitgerissen und tot augefunden.

Urlaub in Österreich: Zwei Vermisste nach Weltuntergang-Wetter

Angefangen hatte es mit einem kräftigen Sturm und Orkanböen am Dienstag. Gefällte Bäume in Kärnten, gekappte Stromleitungen, abgedeckte Dächer und ein Hochwasser, wie es nur alle 30 Jahre vorkäme, lautet die Analyse des Hydrologen Johannes Moser. Ein schweres Unwetter hat dann am Mittwoch das Bundesland heimgesucht. Besonders hat es die Gemeinden Treffen am Ossiacher See und das 1.400-Einwohner-Dorf Arriach getroffen.

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Letzteres wurde komplett von der Außenwelt abgeschnitten. „Alle Verbindungsstraßen sind weggeschwemmt“, stellte Bürgermeister Gerald Ebner fest. Erdrutsche und reißende Bäche veranlassten die Behörden, den Zivilschutzalarm auszulösen. Die Bevölkerung sollte sich im ersten Stock ihrer Häuser in Sicherheit bringen.

Später mussten eingeschlossene Bewohner mit Hubschraubern gerettet werden, weil die Häuser teils bis zum ersten Stock verschüttet waren. Auch die Straße zum Feuerwehrhaus in Treffen war blockiert.

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Bis dato werden noch zwei Personen vermisst. Eine soll in einer Garage verschüttet worden sein. „Da liegen die Geröllmassen bis zu eineinhalb Meter hoch“, berichtete der Bezirksschef von Villach-Land, Bernd Riepan. „Die Masse ist so hart wie Beton.“ Eine andere Person sei mit dem Auto stecken geblieben und dann fortgeschwemmt worden, wie RTL berichtet. (dpa/mbo)