Texas/USA: 46 tote Migranten in Lkw – Schleuser pferchten sie ohne Wasser ein

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

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Schrecklicher Fund in Texas in den USA!

Im Großraum San Antonio im US-Bundesstaat Texas sind in einem Lastwagen 46 tote Migranten entdeckt worden. Das bestätigte Charles Hood, der Feuerwehrchef der Stadt, am Montag (27. Juni).

Texas/USA: Schreckliche Tragödie! 46 Menschen sterben

In dem Lastwagen fanden die zuständigen Beamten nur noch 16 Überlebende – zwölf Erwachsene und vier Kinder. Sie wurden sofort in das nächstgelegene Krankenhaus gebracht. Die Überlebenden waren bei Bewusstsein, als sie in Kliniken gebracht wurden, erklärte Feuerwehrchef Hood. „Die Patienten, die wir gesehen haben, waren heiß, sie haben unter Hitzeschlägen gelitten.“ In dem Laster habe es kein Wasser gegeben, keine Kühlung bei brutaler Hitze.

46 Menschen überlebten die Odyssee, die vermutlich von Mexiko nach Texas führen sollte, nicht. Der Lastwagen wurde in der Nähe der Interstate 35 gefunden – eine klassische Schleuserroute. Drei Festnahme habe es bereits gegeben.

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San Antonios Bürgermeister Ron Nirenberg sprach von einer „schrecklichen menschlichen Tragödie“. Mexikos Außenminister Marcelo Ebrard teilte diese Meinung und kündigte an, dass er zum Unglücksort reisen wolle – auch wenn die Nationalität der Opfer noch nicht bekannt sei.

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Immer wieder werden von Mexiko aus per Lastwagen versteckte Migranten in die USA geschleust. Von San Antonio zur Grenze des Nachbarlandes sind es etwa 250 Kilometer. 2017 waren in der Großstadt ebenfalls in einem Anhänger zehn tote Migranten entdeckt worden, dutzende Menschen mussten ins Krankenhaus. (fs mit dpa)