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Sparkasse stellt beliebten Service ein – Kunden schauen in die Röhre

In dieser Filiale der Sparkasse kann kein Bargeld mehr eingezahlt werden. Für viele wird das Bankensterben zur Herausforderung.

Sparkasse: Hier können Kunden kein Geld mehr einzahlen
© IMAGO/EHL Media

Sparkasse und Co. verabschieden sich von Girocard - so geht's für Kunden weiter

Die Sparkasse präsentierte einen Nachfolger zur klassischen Girocard (ehemals EC-Karte): die Sparkassen-Card. Sofern diese mit einem Visa-Co-Badge ausgestattet sind, können Kunden sie auch bei Apple Pay und Googles mobilem Bezahlen benutzen.

Das Bankensterben geht in die nächste Runde. Immer mehr Filialen schließen die Türen – für immer. Was übrig bleibt, sind leerstehende Gebäude mit zurückgebliebenen Bankautomaten, an denen ein- und ausgezahlt werden kann. Doch sogar diesen Service stellt eine Sparkasse jetzt ein. Was bedeutet das für die Kunden?

Sparkasse: Einzahlung vor Bargeld wird auf Eis gelegt

Egal, ob mit der EC-Karte oder gleich per Smartphone, der Großteil der Bevölkerung tätigt Zahlungen mittlerweile komplett bargeldlos. Nicht mal für kleine Cent-Beträge an der Supermarkt-Kasse werden Münzen rausgeholt – alles läuft digital.

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Kein Wunder also, dass die Banken dicht machen. Für die Generation der digitalen Welt zwar ärgerlich, doch in Zeiten von kontaktlosem Bezahlen keine Hürde mehr. Anders ist das jedoch bei älteren Menschen, die nach und nach auf den Zugang zu klassischen Geldleistungen verzichten müssen. Überweisungen tätigen, Geld ein- und auszahlen, Kredite beantragen – all das wird zur Herausforderung. Nun wagt die erste Sparkasse einen weiteren Schritt: Künftig sollen weder Münzen noch Scheine angenommen werden. Die Einzahlung von Bargeld wird vollends auf Eis gelegt.


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Dabei handelt es sich um eine Filiale der Sparkasse in Niederdorfelden bei Frankfurt am Main, wie der Focus berichtet. Der Grund dafür? Es handelt sich wohl um einen Standort mit einer geringeren Personalausstattung. Für ältere Menschen stellt das Bankensterben ein echtes Problem dar. Wer online nicht ganz fit ist, oder kurz über lang nun weitere Strecken mit Bus und Bahn zurücklegen muss, um eine Bankfiliale zu erreichen, kommt schonmal auf skurrile Ideen, um das Bargeldproblem zu umgehen. So kommt es vor, dass Senioren Bankkarte und PIN an Nachbarn und Co. abgeben, um mit Münzen und Scheinen versorgt zu werden. Eine Maßnahme, von der die Banken aus Sicherheitsgründen dringend abraten.