Schweiz: Bordell-Betreiber sucht „Miss Blowjob“ – „Sogar auf einem Schulhof gang und gäbe“

Die Schweiz ist anscheinend nicht nur für seine Landschaft beliebt... (Symbolbild)
Die Schweiz ist anscheinend nicht nur für seine Landschaft beliebt... (Symbolbild)
Foto: picture alliance/dpa | Boris Roessler

Schweiz. Eigentlich ist die Schweiz nicht gerade für ausgelassene Partys und wilde Exzesse bekannt. Wer das sucht, reist lieber nach Mallorca. Ein Mann könnte nun jedoch im Alleingang das Image unseres Nachbarlandes „besudeln“. Er hat nämlich wieder einmal zu einem Blowjob-Wettbewerb aufgerufen...

Kein Witz! Der Bordell-Besitzer aus der Schweiz veranstaltet die selbsternannte „legendäre Blow-Job Party“. Während ihm selbst die Idee natürlich sehr gut gefällt, schütteln andere verwundert den Kopf.

Schweiz: Jedes Jahr im Mai wird Miss Blow-Job gekrönt

„Immer im Mai“ soll das Event stattfinden, wie das Etablissement gegenüber dem „Stern“ äußerte. Dabei sei jeder Gast willkommen, „die Blaskünste von acht Top Blow-Job Spezialistinnen, welche öffentlich um die Wette blasen“, auszuprobieren. Der Akt sei für den Gast nicht mit finanziellem Aufwand verbunden, heißt es weiter.

Doch die Vorführung der sexuellen Handlungen in der Öffentlichkeit stößt auf harsche Kritik.

Schweiz: Gegenwind aus der Politik

Die Partei „Die Mitte Frauen Schweiz“ bewertet die Aktion als „eine Schande“, einen „Skandal“ und eine „öffentliche Demütigung von Frauen“.

Christina Bachmann-Roth, Präsidentin der Partei, äußerte gegenüber dem „Stern“, dass sie nicht verstehen könnte, wie sich ein derartiges Event über zehn Jahre halten könnte.

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Schweiz: Veranstalter weist Kritik zurück

Diese Worte lassen den Veranstalter allerdings kalt. Auch die Kritik, dass sein Event „frauenfeindlich“ oder „sexistisch“ sei, könne er nicht verstehen. „Solche Wörter [wie Blowjob] sind sogar auf einem Schulhof bei Zehnjährigen gang und gäbe“, so der Veranstalter gegenüber dem „Stern“. (ali)