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Rewe, Kaufland und Co: Oster-Produkt sorgt für Welle der Empörung – Hersteller kassiert heftige Kritik

Dieses Produkt sorgt bei Rewe, Kaufland und Co. Derzeit für Diskussionen. Was es damit auf sich hat? Unsere Redaktion hat nachgefragt.

Rewe, Kaufland und Co. reagieren auf Kinderarbeits-Vorwürfe gegen Lindt
© IMAGO/aal.photo

Kaufland: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Lebensmittel-Einzelhandelskette Kaufland wurde 1968 gegründet und hat seinen Hauptsitzt im baden-würrtembergischen Neckarsulm. Die Kaufland Stiftung und Co. KG gehört genau wie der Discounter Lidl zur Schwarz Gruppe. Kaufland beschäftigt insgesamt 132.000 Mitarbeiter.

Rewe, Kaufland und Co. bereiten sich langsam auf die bevorstehenden Festtage vor. Während Süßigkeiten aus Blätterkrokant und traditionelle Schokohasen die Regale Stück für Stück erobern, steigt bei den Kunden dir Vorfreude.

Dieses Oster-Produkt sorgt derzeit jedoch für hitzige Diskussionen.

Rewe, Kaufland und Co.: Kinderarbeit auf Kakaoplantagen

Von den Kakaobohnen über die Weiterverarbeitung bis hin zum fertigen Schokoladenprodukt – so stellen sich die meisten die Herstellung der beliebten Leckerei vor. Doch eine Investigativ-Recherche des Schweizer Fernsehens kam zuletzt zu dem Schluss: Hier trügt der Schein. Derzeit kursieren schwere Vorwürfe gegen den Konzern Lindt & Sprüngli. Diese lauten, dass in den Lieferketten gegen Menschenrechte verstoßen worden sein soll.

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„Es besteht der Verdacht auf Kinderarbeit – auf Kakaoplantagen des Konzerns in Ghana“, heißt es in dem Bericht des Schweizer Fernsehens (SRF). Angeblich soll im Rahmen der Recherche aufgefallen sein, dass auf der Kakaoplantage in Ghana Kinder in einem Alter von gerade einmal knapp fünf Jahren hart arbeiten, um die Herstellung am Laufen zu halten.

Der Schokoladenhersteller versucht schon seit längerem mithilfe des eigenen „Framing Programs“ Kinderarbeit in seinen Lieferketten zu reduzieren. Allerdings kümmere sich der Rohwarenkonzern Ecom, der unter anderem Lindt mit ghanaischem Kakao beliefert, vor Ort um das Programm. Was bedeutet das für den Schokokonzern?

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„Lindt & Sprüngli verurteilt alle Formen von Kinderarbeit aufs Schärfste und wir gehen Verdachtsfällen von Kinderarbeit systematisch nach. Wir nehmen die in der Rundschau-Sendung vom 10. Januar 2024 erhobenen Vorwürfe sehr ernst und werden diese umgehend prüfen“, heißt es in einem aktuellen Statement von Lindt.

Rewe und Kaufland reagieren SO auf die Vorwürfe

Doch wie stehen Rewe, Kaufland und Co. zu den Vorwürfen? Immerhin stehen in deren Filialen bereits jetzt die Osterschokohasen bereit. Unsere Redaktion hat nachgefragt, was es mit den Vorwürfen auf sich hat und wie Rewe, Kaufland und Co. auf diese aktuelle Entwicklung reagieren. Ein Rewe-Pressesprecher offenbart auf Nachfrage: „Den Sachverhalt kannten wir noch nicht und er wird in künftigen Gesprächen mit Lindt thematisiert werden.“


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Kaufland wollte sich zu den konkret gegen Lindt gerichteten Vorwürfen bislang nicht äußern. Doch Kunden können aufatmen. Die Lebensmittelkette versichert auf Anfrage: „Wir setzen uns für eine verantwortungsvolle Gestaltung unseres Sortiments ein und prüfen unsere Artikel daher immer sorgfältig.“ Kaufland-Eigenmarken seien zudem aus zu 100 Prozent zertifizierte Schokolade hergestellt und mit einem Label von Fairtrade oder der Rain Forest Alliance versehen.