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Rewe, dm und Co. gehen auf die Barrikaden – kommt auf Kunden jetzt dieser Preis-Hammer zu?

Rewe, dm und Co. sind auf 180! Wegen einer blühenden neuen Regelung könnte Kunden jetzt der Preis-Hammer drohen.

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Rewe: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Rewe Group mit Sitz in Köln ist eine der größten Handelskonzerne Deutschlands. Zu ihr zählen nicht nur die Supermarktkette Rewe. Dazu gehört auch Penny, Toom, Billa in Österreich, DER Touristik Deutschland und Lekkerland.

Rewe, dm und Co. sind auf 180! Die EU will die Regelungen zu Gentechnik lockern – und das könnte für steigende Preise sorgen.

Aktuell berät die Europäische Union über ein Gesetz, welches bestimmte Regeln zur Gentechnik aufheben könnte. Das würde bei Rewe, dm und Co. einiges ändern. Doch Vertreter der Lebensmittelbranche sind dagegen. Dazu zählt zum Beispiel auch dm.

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Rewe, dm und Co. sprechen Warnung aus

„Der vorliegende Gesetzesentwurf zu NGT entscheidet darüber, ob es in der EU zukünftig noch eine Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion ohne Gentechnik geben wird“, heißt es in einem öffentlichen Brief, wie das Online-Portal „Utopia.de“ berichtet.

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Die meisten Vertreter der Lebensmittelbranche fordern dazu auf, dass die Wahlfreiheit zwischen natürlichen Lebensmitteln und Gentechnik weiter bestehen bleiben soll. Außerdem soll die Bio-Landwirtschaft weiter gefördert werden. Unter anderem die Rewe Group warnte bereits im November 2023 in einem offenen Brief davor, die Vorschriften für Gentechnik zu lockern. Händler haben außerdem Sorge, dass die Lebensmittelpreise in die Höhe schießen könnten!

Keine größere Gefahr durch genveränderte Pflanzen

Der Vorschlag der EU-Kommission: Viele gentechnisch veränderte Lebens- und Futtermittel sollen in der Europäischen Union leichter erforscht und ohne eine spezielle Kennzeichnung verkauft werden dürfen. Viele Wissenschaftler sprechen sich schon länger für eine Lockerung der Regeln aus.

Anfang Februar will das EU-Parlament seine Position für die Verhandlungen festlegen. Laut der „Lebensmittelzeitung“ tendiert der Ausschuss sogar noch zu einer weiteren Lockerung der Regulierung, als ursprünglich von der Kommission vorgeschlagen. Mit der Lockerung soll erreicht werden, dass Landwirte Zugang zu widerstandsfähigeren Pflanzen bekommen. Diese brauchen weniger Pestizide und kommen meist besser mit dem Klimawandel klar. Nach aktuellem Wissen geht von genveränderten Pflanzen keine größere Gefahr für den Menschen aus, als durch herkömmlich gezüchtete Pflanzen.


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Die neue Regelung könnte auch dafür sorgen, dass Hersteller von gentechnikfreien und Bio-Lebensmitteln dann selbst dafür sorgen müssen, dass Produkte frei von genveränderten Inhaltsstoffen sind. Das könnte zusätzlich Kosten bedeuten, die dann letztendlich an die Kunden weitergeben werden. Es bleibt abzuwarten, ob die Regel tatsächlich kommt.