Rewe: Ärger um Bio-Gemüse – Supermarkt bremst: „Geht nicht mal eben so“

Rewe wirbt mit regionalen Produkten und umweltfreundliche Verpackungen. Doch inwieweit können diese Versprechungen eingehalten werden? (Archivbild)
Rewe wirbt mit regionalen Produkten und umweltfreundliche Verpackungen. Doch inwieweit können diese Versprechungen eingehalten werden? (Archivbild)
Foto: picture alliance/dpa | Oliver Berg

Rewe wirbt bei seinen Kunden mit regionalen Produkten, nachhaltigem Anbau und umweltfreundlichen Verpackungen.

Eine Kundin von Rewe hat bei ihrem Einkauf jedoch überrascht festgestellt, dass es nicht immer einfach ist, das Sortiment möglichst umweltfreundlich anzubieten.

Rewe: Kundin irritiert über eingeschweißtes Bio-Produkt

„Hallo, wenn etwas Bio ist, wieso wird es dann in Plastik eingeschweißt?“, fragt die Kundin auf der Facebook-Seite von Rewe. Des Weiteren postet sie ein Bild von 300 Gramm in Folie eingeschweißten Bio-Pastinaken aus den Niederlanden, die sie dem Hintergrund nach zu urteilen bei sich zu Hause nach dem Einkauf auf dem Herd abgelegt hat.

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Das ist Rewe:

  • Rewe wurde 1927 in Köln gegründet
  • Damals schlossen sich 17 Einkaufsgenossenschaften zusammen
  • Der Name leitet sich von „Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften“ ab
  • Es gibt rund 3.300 Rewe-Filialen (Stand 2020)

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Rewe: Ist Bio immer unverpackt?

Weniger Plastik, mehr Naturschutz - das ist spätestens seit Greta Thunbergs Klimaschutz-Bewegung die Devise. Seit Jahren werden Unternehmen und Verbraucher dazu aufgefordert, umweltfreundlicher zu konsumieren. Doch so leicht scheint es dann doch nicht zu sein, den Plan in die Tat umzusetzen.

Ein weiterer Nutzer meldete sich unter dem Post der Kundin mit dem Kommentar: „Weil Bio und umweltfreundlich leider zwei verschiedene Sachen sind.“

Auch Rewe selbst hat zu dem Post auf dessen Facebook-Seite Stellung bezogen.

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Rewe nimmt Stellungnahme zur Plastikverpackung

„Das Thema Nachhaltigkeit ist uns sehr wichtig“, beginnt Rewe seine Erklärung. „Aus diesem Grund überarbeiten wir gerade die Verpackungen unseres gesamten Eigenmarkensortiments und gestalten diese umweltfreundlicher. Unsere Initiativen zur Reduktion von Verpackungen und Ressourcenverbrauch sind vielfältig. So greifen wir beispielsweise auf ,Natural Labeling’ bei Süßkartoffeln Recyclat bei Plastikflaschen für z.B. Flüssigwaschmittel zurück.“

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„Im nächsten Schritt werden Verbesserungen und Plastikeinsparungen auch für konventionell produzierte Ware angestrebt. Letztlich ist sicherzustellen, dass die sensiblen Obst- und Gemüseprodukte in Mengen, wie sie für bundesweit 3.500 REWE-Supermärkte erforderlich sind, ohne qualitative Einbußen in unsere Märkte kommen. Wir sind uns also unserer Verantwortung bewusst, aber vieles geht nicht ,mal eben so’. Die Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist ein langfristiger Prozess, den wir zwar stetig, aber oft nur in kleinen Schritten realisieren können“, fügt Rewe ebenfalls noch hinzu. (ali)