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Neuer Bußgeld-Katalog für Autofahrer eingeführt – mit heftigen Folgen

Der neue Bußgeld-Katalog zeigt erste Auswirkungen. Gerade für Autofahrer hat das teils heftige Auswirkungen. Die Städte freut’s!

© imago images/Michael Gstettenbauer

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Als der neue Bußgeld-Katalog im Jahr 2021 in Kraft getreten ist, konnte man die Höhe des Ausmaßes bereits erahnen. Autofahrer sollten bei Fehlverhalten die harte Hand des Staates zu spüren bekommen. Und jetzt werden die heftigen Folgen für Autofahrer immer klarer.

Neuer Bußgeld-Katalog beschert dieser Stadt hohe Einnahmen

Nach Informationen der „Ruhr Nachrichten“ profitierte vor allem die Stadt Dortmund durch den neuen Bußgeld-Katalog und zwar in der Hinsicht, dass Dortmund für das Jahr 2022 knapp 15 Millionen Euro durch Geldstrafen wegen Geschwindigkeitsverstößen eingenommen hat. Damit steigerte die Stadt die Einnahmen, welche durch Verkehrssünder eingenommen wurden, enorm im Vergleich zum Vorjahr.

++ Bußgeld droht! Du musst ganz genau auf dein Auto-Kennzeichen schauen ++

Auf Anfrage bestätigte die Stadt Dortmund, dass im vergangenen Jahr insgesamt 280.206 Verstöße bei Geschwindigkeitskontrollen festgehalten wurden. Es sollen zwölf stationäre Blitzer im Einsatz gewesen sein. Dazu kamen noch acht Kameras in sieben Fahrzeugen (ein Doppelblitzer) im Bereich der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung. Und der Blitzer mit dem höchsten Ertrag soll auf der Ruhrallee gestanden haben.

Neuer Bußgeldkatalog: So hat er sich ausgewirkt

„Der neue Bußgeldkatalog von November 2021 hat sich spürbar ausgewirkt“, erklärt die Stadt Dortmund. Das liegt auch daran, dass die Strafen für zu schnelles fahren deutlich empfindlicher geworden sind. Als Beispiel: Wenn du Innerorts bis zu 10 km/h zu schnell fährst und geblitzt wirst, musst du jetzt 30 Euro zahlen statt bisher 15 Euro. Wenn du innerorts 16 km/h zu schnell bist, dann werden jetzt 70 Euro statt bisher 35 Euro fällig.


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Da stellt sich der normale Bürger natürlich die Frage, was die Stadt denn mit all den zusätzlichen Einnahmen anstellen will, die sie von den Verkehrssündern erhält. „Die Einnahmen werden dem allgemeinen Haushalt der Stadt Dortmund zugeführt“, heißt es von Seiten der Stadt.