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Netto: Kunde kauft beliebtes Produkt – zuhause trifft ihn der Schlag

Die Solaranlage ist immer noch beliebt und auch Netto will an dem Geschäft teilhaben. Doch ein Kunde erlebt eine böse Überraschung.

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Die Solaranlage war nicht nur ein kurzer Trend, sondern ist immer noch extrem beliebt. Auch Lebensmittelketten wollen an dem Produkt verdienen und so bietet Netto seine eigene Solaranlage für den Balkon an. Der Kunde Thorsten P. erwarb dieses Balkonkraftwerk, aber er hätte nicht damit rechnen können, was darauf passiert: Ein monatelanges hin und her mit dem Lebensmittel-Discounter.

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Das erste Problem fing bei der Lieferung an. Statt das Produkt komplett zu liefern, wurde es in drei Pakete aufgeteilt, die auch an drei unterschiedlichen Tagen geliefert wurden. Als das Produkt endlich vollständig da war, freute sich Thorsten P., seine Netto-Solaranlage nutzen zu können.

Netto: Geschäft mit Solaranlagen

Aber irgendwas stimmte nicht. Nach dem Aufbau merkte Thorsten P., dass die Solaranlage überhaupt kein Strom produzierte, wie er „Heise Online“ berichtet. Zuerst dachte er, der Fehler läge bei ihm und baute das Gerät komplett neu auf – ohne Erfolg. Bei dem Gerät von Netto lag eindeutig ein Defekt vor.

Der Mann kontaktierte den Kundenservice von Netto und dem Lieferanten und schilderte das Problem und seine Vermutung, dass der Wechselrichter defekt sei. Statt ihm das Produkt einfach zu ersetzen, schickte Netto ihn aber ein Ersatz-Wechselrichter. Der Kunde wollte eigentlich selber einen geeigneten kaufen, aber hatte keine Wahl, als sich zu fügen.

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Als er den neuen Wechselrichter erhielt, war Thorsten P. erstmal erleichtert. Endlich funktionierte die Netto-Solaranlage vernünftig. Aber bereits nach wenigen Tagen kam es wieder zu Problemen und die Leistung des Geräts nahm immer mehr ab. Und erneut lag ein Problem beim Wechselrichter vor.

Technischer Defekt: langwieriger Prozess

Wieder kontaktiere der Kunde Netto und den Lieferanten, aber keine Reaktion. Selbst nachdem Thorsten P. eine Frist setzte, erhielt er immer noch keine Antwort. Er hatte dadurch keine Wahl, als dem Unternehmen mitzuteilen, dass er vom Kauf der Solaranlage zurücktreten möchte.


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Nach viel hin und her einigte man sich endlich. Der Netto-Kunde erhielt einen neuen Wechselrichter, der diesmal endlich funktionierte.