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Netto-Kunden werden plötzlich zur Kasse gebeten – doch sie haben nichts beim Discounter gekauft

Netto-Kunden zahlen für einen Einkauf, den sie nie getätigt haben. Sie sie in die kriminellen Machenschaften fieser Betrüger geraten?

© IMAGO/Rüdiger Wölk

Netto: Das ist die Geschichte des Discounters

Netto ist eine beliebte Discounter-Kette in Deutschland. Das Unternehmen gehört zum Lebensmittel-Konzern Edeka. Wir stellen euch in diesem Video die Geschichte des Discounters vor.

Netto-Kunden nutzen gerne die Preisvorteile der gleichnamigen Discounter-App. Treuepunkte, attraktive Coupons und weitere Rabattaktionen überzeugen die Käufer, sich die App auf ihr Smartphone zu laden. Doch zuletzt kam es zu einem brisanten Vorfall, bei dem die Kunden Einkäufe zahlen mussten, die sie nie getätigt hatten. Hatten da fiese Betrüger ihre Finger im Spiel?

Netto-Kunden geraten ins Visier fieser Betrüger

Die Netto-App bietet nicht nur preisliche Vorteile, sondern soll es den Kunden zudem ermöglichen, an der Kasse ganz bequem mobil zu bezahlen. Die kontaktlose Alternative zum Bargeld kann deutschlandweit in allen Netto-Filialen genutzt werden. Dazu muss nur der Paypal-Account verknüpft, oder ein Bankkonto per Lastschriftmandat hinterlegt werden. Doch genau an dieser Stelle greifen die Betrüger ein und greifen den Kunden tief in die Tasche.

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Seit November ist der Verdacht im Umlauf, dass Kunden das Geld aus der Tasche gezogen wird – über die Netto-App. Im Netz tauschen sich Betroffene darüber aus, wie sie eine Paypal-Nachricht erhalten mit der Angabe, dass sie erfolgreich bei Netto eingekauft haben. Der Haken an der Sache? Die Kunden haben den Kauf nie getätigt und auch nie Lebensmittel für ihr Geld erhalten. Stattdessen macht sich auf ihrem Konto ein dickes Minus bemerkbar, 100 Euro sind futsch und die Betrüger über alle Berge.

Paypal lehnt eine Rückerstattung zunächst ab

In den meisten Fällen wurden die vermeintlichen Einkäufe sogar in einer Filiale getätigt, die Hunderte von Kilometern von dem Inhaber des Paypal-Kontos entfernt liegt. Der Bezahldienst lehnte in den im Netz beschriebenen Fällen eine Rückerstattung ab und „schloss den Fall mit der Begründung, es habe sich nicht um einen unberechtigten Zugriff gehandelt“, wie „CHIP.de“ zuletzt berichtete. Käuferschutz? Fehlanzeige! Stattdessen versuchte Netto selbst, seine Kunden zu besänftigen und erstattete den Betroffenen die Summe innerhalb weniger Tage.


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Wie genau sich die Betrüger zu den Daten der Netto-Kunden Zugang verschaffen konnten, ist bislang unbekannt. Die Netto-App kann normalerweise nur per PIN entsichert werden. Ob der Discounter mit einer Sicherheitslücke zu kämpfen hat, bleibt vorerst ungeklärt.