München: Passanten gehen an Apotheke vorbei und trauen ihren Augen nicht

München: Der Blick auf den Schriftzug gefällt Passanten nicht.
München: Der Blick auf den Schriftzug gefällt Passanten nicht.
Foto: dpa

München. In eine Apotheke geht man, um Medikamente, Pflegeprodukte und andere medizinische Produkte zu kaufen. Der Schriftzug an der Außenfassade einer Apotheke in München sorgt momentan allerdings für Empörung.

Passanten zufolge könnten man mit der Werbung meinen, die Apotheke am Viktualeinmarkt in München werbe auch für etwas anderes als die herkömmlichen Produkte.

München: Passanten plötzlich empört

Deshalb stören sich Passanten an dem Schriftzug, mit dem die Apotheke für ihre Produkte wirbt. Neben „Homöopathie“ ist dort nämlich „Drogen“ geschrieben.

Der Apotheker Carlo Pirolo weiß nicht, was der Ärger soll. Er erklärt, der Schriftzug „ist aber schon immer so, seit 1970 bestimmt.“ Und mit dem, was man gemeinhin unter Drogen verstehe, habe das nichts zu tun. „Wenn Sie in eine Drogerie gehen, kaufen Sie ja auch keine Drogen. Damit sind die Arzneimittel gemeint“, macht Pirolo gegenüber der Deutschen Presse-Agentur deutlich.

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Apotheke zieht Konsequenzen

Die Apotheke verkaufe zwar auch die Droge Marihuana, allerdings nicht als Droge sondern vielmehr gegen ein ärztliches Rezept und ausschließlich zu medizinischen Zwecken.

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Cannabishaltige Arzneimittel in Apotheke:

  • Seit März 2017 in Apotheken erlaubt
  • Zur Behandlung von schwerwiegenden Erkrankungen
  • Es gibt vor allem zwei Wirkstoffe: THC und CBD
  • THC kann Übelkeit und Brechreiz entgegenwirken, entspannend sowie beruhigend wirken
  • CBD kann psychischen Erkrankungen, krankhaften Angstzuständen, Übelkeit als auch Brechreiz entgegenwirken, entzündungshemmend sowie krampflösend wirken

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Doch weil Passanten sich derzeit über den Schriftzug der Apotheke, die es nach Prilos Aussagen seit 1624 gibt, stören würden, werde es den Schriftzug bald nicht mehr geben. Seit Montag soll er geändert Geschichte sein, wie die Bild berichtet.

 
 

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