München: Heftige Ausschreitungen im Englischen Garten! Polizisten mit Flaschen beworfen

Im Englischen Garten München kam es am Samstagabend zu unschönen Szenen.
Im Englischen Garten München kam es am Samstagabend zu unschönen Szenen.
Foto: picture alliance / imageBROKER / MAL

München. Heftige Szenen im Englischen Garten in München!

Am Samstagabend mussten sich Dutzende Polizisten vor schätzungsweise Hunderten aufgebrachten Menschen in Sicherheit bringen. Im Englischen Garten in München waren sie teils mit Flaschen auf die Beamten losgegangen.

München: Eskalation bei Polizei-Einsatz im Englischen Garten

Mehrere Videos in sozialen Netzwerken zeigen die chaotischen Szenen. Polizisten werden mit Flaschen beworfen, zahlreiche junge Leute grölen. Den Beamten bleibt nichts anders übrig, als sich zurückzuziehen.

Laut „Bild“ entstanden die Aufnahmen zwischen 20.30 und 20.50 Uhr. Die Polizei gibt an, dass eine Schlägerei vor Ort den Grundstein für die folgende Eskalation legte. Hintergrund sei offenbar einmal mehr die Durchsetzung der Corona-Schutzmaßnahmen gewesen.

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Das ist die Stadt München:

  • erstmals 1158 urkundlich erwähnt
  • Landeshauptstadt von Bayern, wird zu den Weltstädten gezählt
  • mit rund 1,5 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Deutschlands
  • besteht aus 25 Stadtbezirken
  • Oberbürgermeister ist Dieter Reiter (SPD)

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Mehrere junge Menschen solidarisierten sich miteinander und richteten ihre Wut gegen die Polizeibeamten. Die Folge: Rund 50 Flaschen wurden auf die Ordnungshüter geworfen, 19 Beamte wurden leicht verletzt.

Schlagstöcke, Pfefferspray und mehrere Festnahmen

Erst später konnte die Lage durch den Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray beruhigt werden. „Sechs Personen wurden festgenommen“, zitiert „Bild“ Polizeisprecher Sven Müller. „Wir ermitteln wegen Körperverletzung, Widerstand und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte und Landfriedensbruch.“

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Der stellvertretende Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Jürgen Ascherl (57), zeigt sich im Gespräch mit dem Blatt „entsetzt über das Verhalten unserer Mitbürger und vor allem über diese Aggressivität, die der Polizei hier entgegen schlägt.“

Er erinnert an eine Tatsache, die den beteiligten Personen – bei allem nachvollziehbaren Frust – wohl nicht mehr vollständig bewusst war: „Die Polizei macht nur ihre Arbeit und für diese Regelungen ist die Politik verantwortlich.“ (at)