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Lotto-Gewinnerin lässt sich scheiden – und macht dabei einen dramatischen Fehler

Ihr Lotto-Glück währte nur kurz, dann kam es knüppeldick für eine US-Amerikanerin. Ihr Ex brachte sie vor Gericht und gewann!

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Lotto "6 aus 49": Das sind die 5 größten Gewinne aller Zeiten in Deutschland

Wer träumt nicht von den Lotto-Millionen? So viel Geld haben die größten Lotto-Glückspilze bei "6 aus 49" in Deutschland gewonnen.

Nach 25 Jahren Ehe schien durch einen Lotto-Gewinn für Denise Rossi die große Chance gekommen zu sein, nochmal neu anzufangen. Nur elf Tage nach ihrem vermeintlichen Glückstag verkündete sie ihrem Mann, dass sie die Scheidung wolle.

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Für den Kalifornier kam alles angeblich aus heiterem Himmel. Denise dagegen erklärte später, dass sie schon länger unglücklich gewesen sei in dieser Beziehung. „Er war immer pleite. Und ich habe immer gearbeitet“, klagte sie gegenüber der „Los Angeles Times“. Das Schicksal sah dann eine üble Wendung für die Lotto-Gewinnerin zu.

Scheidung, ohne Geld zu teilen

Rückblick ins Jahr 1996: Zunächst sah es blendend für sie aus. Insgesamt 1,3 Millionen US-Dollar hatte sie gewonnen. Da sie nicht mit ihrem Noch-Gatten teilen wollte, behielt sie die Nachricht für sich und verheimlichte ihm alles. Die Lotto-Checks ließ sie an die Adresse ihrer Mutter schicken.

Erst zwei Jahre nach dem Scheidungsverfahren kam Thomas Rossi seiner Ex auf die Schliche. Ein Brief landete versehnlich in seinem Postfach. Eine Firma, die bereits mehrere Lottogewinner betreut hatte, bot ihre Dienste an. Der Ex-Ehemann wurde misstrauisch und das Ganze nahm seinen Lauf!


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Für Denise Rossi wurde das darauffolgende Gerichtsverfahren zum Fiasko. Sie musste einräumen, ihre Finanzen zum Zeitpunkt der Scheidung nicht komplett offengelegt zu haben – ein Betrug! Dieser Verstoß gegen die gesetzlichen Vorgaben führte dazu, dass ihrem Ex der gesamte Lottogewinn zugesprochen wurde.

Thomas Rossi erhielt seitdem jährliche Auszahlungen von 48.000 Dollar pro Jahr.

>> Anmerkung der Redaktion <<

Glücksspiel kann süchtig machen. Wenn das Spielverhalten außer Kontrolle gerät und zur Ersatzhandlung für andere persönliche Probleme wird, kann sich daraus ein krankhaftes Verhalten bis hin zur Spielsucht entwickeln. Es geht dann nicht mehr nur um ein spontanes Freizeitvergnügen, sondern das Spiel nimmt dann plötzlich bedenkliche Funktionen an: das Vermeiden von Angst, Panik, Depression und anderen negativen Gefühlen oder das Ausweichen vor Problemen.

Wer denkt, dass er an Spielsucht erkrankt ist oder jemanden kennt, bei dem man dies annehmen muss, kann sich Hilfe holen. Dafür gibt es die kostenlose und anonyme Hotline 0800/1372700. Weitere Infos auf bzga.