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Lotto: Paar knackt Milliarden-Jackpot – doch was sie dann machen, versteht kein Mensch

Nachdem ein Paar mehrere Millionen im Lotto gewinnt, hören sie auf einen falschen Rat und bereuen es kurz darauf.

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Dafür hat Lotto-König „Chico“ die erste Million verprasst

Vom Kranführer zum Lotto-Millionär. Dieser Traum ist für Kürsat Yildirim oder besser bekannt als "Chico" wahr geworden. Insgesamt gewann er 9,9 Millionen Euro. Die erste Million war bereits nach einem Monat weg. "Der Westen" hat er verraten, für was er das Geld ausgegeben hat.

Jede Woche saß die Familie aus Tennessee angespannt vor dem Fernseher und drückte gemeinsam die Daumen, dass endlich einmal ihre Lotto-Zahlen gezogen würden. Am 13. Januar 2016 war es dann plötzlich so weit.

John und Lisa Robinson trauten ihren Augen kaum, als sie plötzlich feststellten, dass die Zahlen mit ihrem Powerball-Ticket übereinstimmten. Sie hatten zusammen mit zwei anderen Familien mit übereinstimmenden Losen gerade einen Teil des zweithöchsten Jackpots der Geschichte gewonnen. Doch anstatt sofort die Lotterie aufzusuchen, machten sie einen folgenschweren Fehler, den sie kurz darauf sehr bereuten.

Lotto: TV-Auftritt sorgt für Verwirrung

Wie „Mirror“ berichtet, marschierten sie nämlich stattdessen in eine Fernsehsendung, um ihren Gewinn der ganzen Welt mitzuteilen – und das auf Rat ihres Anwalts. „Ich denke, die amerikanische Öffentlichkeit will von ihnen hören, und obwohl sie privat bleiben wollen, nachdem das hier vorbei ist, wollen sie die Öffentlichkeit wissen lassen, dass sie die Gewinner sind“, erklärte der Anwalt auf dem Sofa der „Today“-Moderatorin Savannah Guthrie.

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Nicht wenige Zuschauer werden sich wohl gefragt haben, warum die Familie dann überhaupt ihren Lotto-Gewinn im Fernsehen preisgibt. Zumal das Geld zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal auf ihrem Konto war. Einige Stunden nach dem TV-Auftritt stattete das Paar der Lotteriezentrale einen Besuch ab, um sich ihren Anteil abzuholen. Im Jackpot lagen knapp 2,7 Milliarden US-Dollar (etwa 2 Milliarden Euro) nahmen sie nach Abzug der Steuern insgesamt 327 Millionen Dollar (knapp 300 Millionen Euro) mit nach Hause.

Paar zieht drastische Konsequenz

Erneut wandte sich die Familie an die Öffentlichkeit in Form einer Pressemitteilung. Erneut baten sie um Verständnis für ihre Privatsphäre und betonten, dass sie „gewöhnliche Leute aus einer kleinen Stadt“ seien. Doch ist die Bombe einmal geplatzt, lässt sich die Meute so schnell nicht wieder verjagen. Offenbar erkannten auch die Robinsons, dass ihr TV-Auftritt ein Fehler war und feuerten kurzerhand ihren Anwalt.


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Das Paar plante mit dem Geld, die Studienkredite ihrer Tochter, einen Wohnungsbaukredit und ein paar andere Rechnungen abzuzahlen. Zudem lebten sie dem Bericht zufolge fortan in einer millionenschweren Villa mit zehn Schlafzimmern und acht Badezimmern sowie einem privaten See und Heimkino. Aus der Öffentlichkeit zogen sich die Lotto-Gewinner weitgehend heraus.

>> Anmerkung der Redaktion <<

Glücksspiel kann süchtig machen. Wenn das Spielverhalten außer Kontrolle gerät und zur Ersatzhandlung für andere persönliche Probleme wird, kann sich daraus ein krankhaftes Verhalten bis hin zur Spielsucht entwickeln. Es geht dann nicht mehr nur um ein spontanes Freizeitvergnügen, sondern das Spiel nimmt dann plötzlich bedenkliche Funktionen an: das Vermeiden von Angst, Panik, Depression und anderen negativen Gefühlen oder das Ausweichen vor Problemen.

Wer denkt, dass er an Spielsucht erkrankt ist oder jemanden kennt, bei dem man dies annehmen muss, kann sich Hilfe holen. Dafür gibt es die kostenlose und anonyme Hotline 0800/1372700. Weitere Infos auf bzga.