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Lotto-Gewinner packt aus: Nach dem Millionen-Gewinn folgte ein schockierender Absturz

Trauriger Absturz eines Lotto-Millionärs: Ein spanischer Maurer wollte für seine Kinder investieren – und vertraute den Falschen.

Lotto: Das waren die größten Gewinne aller Zeiten in Deutschland

Wer träumt nicht von den Lotto-Millionen? So viel Geld haben die größten Lotto-Glückspilze in Deutschland gewonnen.

Einmal im Lotto den ganz großen Jackpot absahnen: Diesen Traum hat wohl fast jeder. Francisco G. war dieses Glück gegönnt. Doch aus dem Traum wurde ein Alptraum.

Im Dezember 2005 gewann Francisco G. im Lotto insgesamt rund 6,5 Millionen Euro. Der Beginn eines sorgenfreien Lebens könnte man meinen. Doch daraus wurde nichts. Weil der heute 68-Jährige einen dicken Fehler machte, verlor er alles.

Lotto-Millionär wird um sein Geld gebracht

Wie „Euroweekly“ berichtet, ging der spanische Maurer sorgsam mit dem Geld um, arbeitete sogar in seinem Job weiter. Nach zwei Jahren hatte er keinen Cent angerührt und wollte das Geld stattdessen in die Zukunft seiner Kinder investieren. Der Lotto-Gewinner vertraute einem Banker – und das wurde ihm zum Verhängnis. „Er sagte mir, dass das Geld gut aufgehoben wäre, dass es eine feste Laufzeit ohne Risiko sei“, erklärte Francisco G.

Der Spanier behauptet, der Banker habe ihm dazu geraten, sein gesamtes Vermögen in Finanzprodukte zu investieren – ein fataler Fehler! „Ich wusste nicht einmal, was es war. Ich habe blind vertraut und er hat mein Leben zerstört“, so die Anschuldigung des Spaniers. Erst als Francisco G. wegen einer teuren Knie-OP Geld abheben möchte, bemerkte er: Sein Konto ist leer!

Lotto-Gewinner verklagt Bank

Der einstige Lotto-Millionär verlor nicht nur sein gesamtes gewonnenes Geld, sondern auch die Immobilien, auf die er sein ganzes Leben lang sparte. Ohne, dass er je einen Cent des Lotto-Gewinns anrührte, war alles weg. Francisco G., der vor seinem Lotto-Gewinn sehr zufrieden mit seinem Leben war, sagt jetzt: „Ich bin tot im Leben.“


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Er arbeitet weiter als Maurer und kann die Hypothekenzahlungen für sein Haus nicht decken. „Ich lebe als Hausbesetzer in meinem eigenen Haus“, sagt er. Bereits seit 14 Jahren kämpft er vor Gericht gegen den Bank-Mitarbeiter, der ihn in den Ruin getrieben haben soll. Francisco leidet seitdem unter Depressionen und Angstzuständen, wie „Euroweekly“ berichtet. „Es ist nicht gut, was sie mit mir gemacht haben, nein. Ich war früher glücklich. Der Glücklichste der Welt“, betont er traurig. Trotzdem hat er nach wie vor Vertrauen in das Justizsystem und hofft, dass er eines Tages einen Teil seines Geldes wieder zurückbekommt.

>> Anmerkung der Redaktion <<

Glücksspiel kann süchtig machen. Wenn das Spielverhalten außer Kontrolle gerät und zur Ersatzhandlung für andere persönliche Probleme wird, kann sich daraus ein krankhaftes Verhalten bis hin zur Spielsucht entwickeln. Es geht dann nicht mehr nur um ein spontanes Freizeitvergnügen, sondern das Spiel nimmt dann plötzlich bedenkliche Funktionen an: das Vermeiden von Angst, Panik, Depression und anderen negativen Gefühlen oder das Ausweichen vor Problemen.

Wer denkt, dass er an Spielsucht erkrankt ist oder jemanden kennt, bei dem man dies annehmen muss, kann sich Hilfe holen. Dafür gibt es die kostenlose und anonyme Hotline 0800/1372700. Weitere Infos auf bzga.