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Lotto: Ehepaar sackt 34 Millionen ein – nur drei Jahre später ist es tot

Ein Lotto-Gewinn ist mit vielen Träumen und Wünschen verbunden. Dass Geld alleine nicht glücklich macht, zeigt dieser tragische Fall.

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Sie erlebten das Glück ihres Lebens – doch es hielt nicht lange an. Nachdem Mack und Merida Metcalf aus nur drei US-Dollar durch einen Lotto-Gewinn 34 Millionen US-Dollar (rund 32 Millionen Euro) machten, stand ihnen die ganze Welt offen.

Doch das Leben des Ehepaars änderte sich durch den Lotto-Gewinn nicht zum Guten. Ein Jahr später kam es zur Scheidung, weitere zwei Jahre später waren die Multimillionäre tot.

Nach Lotto-Gewinn geht es für Ehepaar bergab

Die Tragödie begann an einer Raststätte im US-Bundesstaat Kentucky. Dort kauften die Metcalfs 2000 ein Lotto-Los für gerade einmal drei Dollar, das sie zufällig zu Multimillionären machte.

Nachdem Mack und Merida ihren neuen Reichtum erhalten hatten, gaben sie das Geld laut Bekannten mit vollen Händen aus, kauften sich zum Beispiel Luxusartikel, wie „The Sun“ berichtet. Glücklicher machte das ihre Ehe offenbar nicht, nur ein Jahr später ließen sich die Lotto-Gewinner scheiden. Während Mack sich ein Anwesen und mehrere Oldtimer anschaffte, kaufte sich seine Ex-Frau einen Mercedes und ein Herrenhaus, in das sie mit mehreren Katzen zog.

Doch auch das getrennte Glück währte nicht lange – beide Millionäre gerieten in Schwierigkeiten.

Lotto-Gewinn: „Als er das Geld bekam, wurde es noch schlimmer“

Mack wurde von zwei Ex-Frauen auf gewaltige Unterhaltszahlungen verklagt, entwickelte zudem ein Alkoholproblem. Merida wurde von ihrem Bruder wegen ihres Reichtums belästigt, geriet außerdem in einen Drogensumpf – ein Ex-Freund von ihr starb an einer Überdosis.

Rund drei Jahre nach dem unglaublichen Gewinn gipfelten die Probleme der Metcalfs in zwei Dramen: Mack Metcalf starb als 45-Jähriger an den Folgen seines Alkoholkonsums, nur kurze Zeit später wurde auch Merida tot in ihrem Haus gefunden. Die damals 51-Jährige erlag einer Überdosis.


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Personen, die den Toten nahe standen, sind sich sicher, sie würden noch leben, wenn der Lotto-Gewinn nicht gewesen wäre. „Es war ein klassischer Fall einer Person, die nie etwas hatte und nicht wusste, wie sie damit umgehen sollte“, zitiert „The Sun“ etwa einen Freund von Mack. „Ich glaube, als er das Geld bekam, wurde es noch schlimmer.“ Geld ist eben nicht alles.

Glücksspiel kann süchtig machen. Wenn das Spielverhalten außer Kontrolle gerät und zur Ersatzhandlung für andere persönliche Probleme wird, kann sich daraus ein krankhaftes Verhalten bis hin zur Spielsucht entwickeln. Es geht dann nicht mehr nur um ein spontanes Freizeitvergnügen, sondern das Spiel nimmt dann plötzlich bedenkliche Funktionen an: das Vermeiden von Angst, Panik, Depression und anderen negativen Gefühlen oder das Ausweichen vor Problemen.

Wer denkt, dass er an Spielsucht erkrankt ist oder jemanden kennt, bei dem man dies annehmen muss, kann sich Hilfe holen. Dafür gibt es die kostenlose und anonyme Hotline 0800/1372700. Weitere Infos auf bzga.