Lidl: Schlechte Nachrichten für Kunden! Supermarkt nimmt beliebtes Produkt aus den Regalen

Lidl: Die Erfolgsgeschichte des Discounters

Lidl: Die Erfolgsgeschichte des Discounters

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Miese Neuigkeiten für Kunden von Lidl! Der Supermarkt will ein bewährtes Produkt nicht mehr anbieten.

Doch nicht nur die Kunden von Lidl werden es vermissen, auch der Vertragspartner verliert dadurch eine wichtige Vertriebsstelle.

Lidl: Beliebtes Produkt verschwindet aus den Supermarkt-Regalen

Als weltweiter Vorreiter im Lebensmittelgeschäft ist Nestlé ungeschlagen. Mehr als 2.000 verschiedene Marken werden in den verschiedenen Supermärkten verkauft, so auch bei Lidl. Doch der Discounter entscheidet sich jetzt, ein Produkt des Konzerns ab November nicht mehr anzubieten. Damit verliert Nestlé einen sehr wichtigen Handelspartner.

Nur noch wenige Tage können Kunden bei Lidl das Wasser der Marke Vittel von Nestlé kaufen. Bereits Ende Oktober nimmt der Supermarkt die Flaschen aus den Regalen. Woher diese Entscheidung kommt, ist unklar. „Yahoo Finanzen“ vermutet allerdings, dass das schlechte Image der Firma Nestlé dahinterstecken könnte.

Lidl: Nestlé steht wegen Wasserausbeutung in der Kritik

Das Wasser für die Eigenmarke bezieht Nestlé aus dem gleichnahmen Ort in Frankreich und das bereits seit 1990. Die Anwohner der Stadt und viele Naturschützer werfen dem Konzern vor, hier zu viel Wasser abzupumpen, und damit den Grundwasserspiegel gefährlich abzusenken. So würde der Ort langsam, aber sicher austrocknen.

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Das ist Lidl:

  • Die ersten Lidl-Filialen wurden in den 70ern in Ludwigshafen eröffnet
  • 1999 führt Lidl als erster Discounter Scannerkassen ein
  • Lidl hat in fast allen Ländern Europas Filialen
  • sogar in den USA gibt es rund 100 Filialen
  • weltweit über 190.000 Mitarbeiter, in Deutschland über 70.000 (Stand 2020)

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Nestlé sieht die Schuld jedoch nicht bei sich. „Nestlé Waters entnimmt drei Viertel ihrer Produktion von Quellen, wo so viel Wasser nachfließt, dass der Grundwasserspiegel stabil bleibt. Nur für unsere Marke Vittel Bonne Source entnehmen wir Wasser aus der gleichnamigen Quelle, wo nicht genug Wasser nachfließt“, so der Konzern. „Wir sind dort für 25 Prozent der Entnahmen verantwortlich“. Für den Rest seien andere verantwortlich.

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Nestlé steht allerdings nicht nur für die Wasserausbeutung in der Kritik. Auch unfairer Handel und die Zerstörung des Regenwaldes werfen Naturschützer der Firma vor. Ebenso seien die vertriebenen Lebensmittel ungesund. Es gibt bereits Dokumentationen über Nestlé Waters, die die schädlichen Vorgehensweisen des Konzerns aufdecken, wie „Yahoo Finanzen“ ergänzt. (mbo)