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Kuba: Explosion im Luxus-Hotel ++ 22 Menschen tot, zahlreiche schwer verletzt

Kuba: Explosion im Luxus-Hotel ++ 22 Menschen tot, zahlreiche schwer verletzt

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Das Hotel in Kuba wurde fast völlig zerstört. Foto: picture alliance / AA | Yander Zamora

Havanna. 

Schreckliche Nachrichten aus Havanna auf Kuba!

Dort hat es eine Explosion in einem Luxus-Hotel gegeben. Mindestens 22 Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Mehrere Menschen sind schwer verletzt. Mittlerweile gibt es auch Vermutungen, wie es zu der Explosion auf Kuba kommen konnte.

Kuba: Hat DAS zu der schrecklichen Explosion geführt?

Die starke Explosion in der Altstadt von Havanna hat am Freitagvormittag das Hotel Saratoga nahezu komplett zerstört. Laut Staatspräsident Miguel Díaz-Canel, der sich vor Ort ein Bild der Lage machte, handelte es sich um einen Unfall, bei dem ein Gastank explodiert sei. Einen Anschlag schloss er aus.

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Das ist Kuba:

  • Land in der Karibik
  • kommunistisch regierter Inselstaat
  • ist bekannt für weiße Strände und Tabakfelder
  • hat 11,33 Millionen Einwohner (Stand 2020)
  • Hauptstadt ist Havanna

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Ein Zeuge habe berichtet, im Moment der Explosion sei das Hotel mit Flüssiggas beliefert worden, berichtete „Granma“, die Zeitung der Kommunistischen Partei Kubas. Auf Bildern war zu sehen, wie ein Tankwagen aus den Trümmern geborgen wurde. Wegen der Corona-Pandemie war das bekannte Fünf-Sterne-Hotel, wenige Schritte vom Kapitol entfernt, seit etwa zwei Jahren geschlossen. Am kommenden Dienstag sollte es wiedereröffnet werden.

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Hotel in Kuba völlig verwüstet

Die unteren drei Etagen des fünfstöckigen Gebäudes waren völlig verwüstet, wie auf Bildern zu sehen war. Nachbargebäude und mehrere Fahrzeuge wurden ebenfalls beschädigt, darunter offenbar eine Kirche und das bedeutende Martí-Theater.

Auch eine nahe gelegene Schule bekam nach Regierungsangaben Schäden ab und wurde evakuiert. Bewohner betroffener Häuser wurden demnach in Sicherheit gebracht. Die strukturelle Sicherheit des Hotels sowie umliegender Gebäude werde untersucht. Díaz-Canel lobte auf Twitter, viele junge Bewohner Havannas hätten sofort Blut für die Verletzten gespendet.

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Die Zahl der Todesopfer ist mittlerweile auf 22 gestiegen. Unter den Opfern waren auch eine Schwangere und ein Kind. 64 Menschen seien zur Behandlung in Krankenhäuser gekommen, darunter 14 Minderjährige. (dpa/abr)