Veröffentlicht inVermischtes

Kreuzfahrt: Irre Szenen in deutschem Hafen – Augenzeugen von den Socken

Kreuzfahrt-Fans waren sprachlos, als sich ihnen diese Szenen boten.

© imago/Lobeca

Kreuzfahrt

Diese Haushalts-Gegenstände sind an Bord verboten

Spektakuläre Szenen am Hafen von Bremerhaven! Sowas bekommen Kreuzfahrt-Liebhaber nur selten zu sehen. Was war passiert?

In Bremerhaven kehrte am Montag (4. Dezember) die „Mein Schiff 3“ von TUI Cruises aus der Karibik zurück. 2500 Urlauber waren fünf Wochen auf der Kreuzfahrt unterwegs und legten nun wieder in Deutschland an.

Kreuzfahrt-Fans sind baff

Allzu lange durfte der Ozeanriese sich in Bremerhaven aber nicht entspannen. Schon wenig später ging es weiter auf die nächste Kreuzfahrt nach Norwegen.

Neben der „Mein Schiff 3“ liegt auch die Manara von Aroya Cruises derzeit in Bremerhaven an. Der Aufenthalt der Manara ist deutlich länger. Das gigantische Kreuzfahrtschiff wird derzeit umgebaut. Die Arbeiten sollen noch bis Mitte 2024 dauern. Anschließend soll das Mega-Schiff von Saudi-Arabien aus Kreuzfahrten anbieten.


Auch interessant: Kreuzfahrt-Passagier begeht Straftat an Bord – und löst damit eine heftige Diskussion aus


Für Schiff-Spotter kam es dann in dieser Woche zum absoluten Spektakel, als mit der „Carnival Jubilee“ sogar noch ein drittes Kreuzfahrt-Schiff in Bremerhaven einfuhr. Drei Riesen auf einen Schlag im gleichen Hafen – das hat absoluten Seltenheitswert.

Kreuzfahrt-Riese wird übergeben

Das Schiff legte allerdings nicht in Bremerhaven an, weil dort eine Kreuzfahrt beginnen oder enden sollte. Die Meyer Werft hatte das neugebaute Schiff an die Reederei Carnival Cruise Line übergeben. Dazu war das riesengroße Kreuzfahrtschiff extra vom niederländischen Eemshaven die Weser entlang bis Bremerhaven geschippert.

Kreuzfahrt-Liebhaber schauten sich das Spektakel von der Übergabe der „Carnival Jubilee“ vor Ort an. Foto: imago/Lobeca

Es gibt rund 200 Millionen Gründe, warum die Übergabe des Schiffes in Bremerhaven stattfand. Der Hafen in Norddeutschland gilt als Freizone und ist somit in Bezug auf Zoll und Steuern wie Ausland zu betrachten. Dadurch spart der Reeder eine Menge Geld – speziell bei der Mehrwertsteuer. Der Bau soll mehr als eine Milliarde Euro gekostet haben. Dadurch könnte Carnival Cruise Line mehr als 200 Millionen Euro sparen.



Ab Weihnachten geht es für die „Carnival Jubilee“ in einwöchigen Reisen von Texas aus in die Karibik. Highlight des Kreuzfahrt-Dampfers ist eine eigene Achterbahn an Bord.