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Kreuzfahrt-Reederei muss plötzlich Route ändern – Reisende treffen harte Entscheidung

Bittere Pille für Reisende. Eine Reederei sah sich gezwungen, die Kreuzfahrt-Route kurzfristig zu ändern – aus einem gefährlichen Grund.

Kreuzfahrten: Diese Ziele sind besonders beliebt

Die unsichere Lage im Roten Meer hat immense Konsequenzen für Kreuzfahrt-Reisende aus aller Welt. Die zahlreichen Angriffe der Huthi-Rebellen auf Schiffe vor der Küste Jemens lassen den Reedereien keine Wahl.

Viele Kreuzfahrten mussten bereits abgesagt werden (mehr dazu hier >>>), weil die Abkürzung zwischen Asien und Europa durch den Suez-Kanal nicht mehr passiert werden kann. Wie viele Transportschiffe werden aber auch Kreuzfahrt-Dampfer jetzt um Afrika herum navigiert – mit Folgen für die Passagiere.

Kreuzfahrt-Reederei setzt Reisenden Ultimatum

Das gilt auch für die Passagiere der „Serenade of the Seas“. Das Kreuzfahrt-Schiff der Reederei „Royal Caribbean“ sollte eigentlich auf der Weltreise-Route vom Orient aus durch das Rote Meer fahren. Ab dem 9. Mai sollte es von Dubai aus nach Piräus gehen. Doch daraus wird jetzt nichts. Stattdessen hatten die Reisenden jetzt die Qual der Wahl.


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Wie das Portal „Kreuzfahrt-Aktuelles“ berichtet, hat die Reederei seinen Passagieren ein Ultimatum bis zum 26. Februar gesetzt. Bis dahin mussten sie sich zwischen zwei unterschiedlichen Reiseverläufen entscheiden. Eine Variante hatte den Fokus auf Afrika mit Stopps etwa auf den Seychellen und Madagaskar. Option zwei legte den Schwerpunkt auf das östliche Mittelmeer mit Häfen wie Istanbul oder Alexandria.

Kreuzfahrt-Reisende haben entschieden

Jetzt ist das Ergebnis da. Nach Angaben des Portals haben die Passagiere sich für Variante 1 entschieden. Damit werden nach Dubai folgende Häfen angesteuert:

  • Victoria (Seychellen)
  • La Digue (Seychellen)
  • Antsiranana (Madagaskar)
  • Port Louis (Mauritius)
  • Le Port (La Réunion)
  • Port Elizabeth (Südafrika)
  • Mossel Bay (Südafrika)
  • Kapstadt (Südafrika)
  • Lüderitz (Namibia)
  • Walvis Bay (Namibia)
  • Luanda (Angola)
  • Takoradi (Ghana)
  • Abidjan (Elfenbeinküste)
  • Dakar (Senegal)
  • Santa Cruz (Teneriffa / Spanien)
  • Gibraltar
  • Korfu (Griechenland)
  • Bari (Italien)
  • Ravenna (Italien)

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Das klingt nach einer soliden Alternative für den Ausfall der Route durch das Rote Meer. Ab dem 20. Juni soll die „Serenade of the Seas“ dann wieder auf dem geplanten Weg schippern.