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Kaufland: Aus für Tiefkühlpizza? Supermarkt legt sich mit Hersteller an

Bei Kaufland könnten Kunden im Tiefkühl-Sortiment schon bald Abstriche machen müssen. Denn zwischen dem Supermarkt und einem Hersteller kracht es aktuell.

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Kaufland: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Lebensmittel-Einzelhandelskette Kaufland wurde 1968 gegründet und hat seinen Hauptsitzt im baden-würrtembergischen Neckarsulm. Die Kaufland Stiftung und Co. KG gehört genau wie der Discounter Lidl zur Schwarz Gruppe. Kaufland beschäftigt insgesamt 132.000 Mitarbeiter.

Als eines der beliebtesten Essen bei den Deutschen gilt nach wie vor die Pizza. Vor allem als Tiefkühl-Variante kommt sie bei Jung und Alt wohl bei vielen regelmäßig auf den Teller, denn schneller und einfacher zubereitet geht es wohl kaum.

Bei Kaufland bahnt sich jetzt aber Übles an. Denn der Supermarkt-Konzern hat sich ausgerechnet mit einem namhaften Tiefkühl-Produzenten angelegt. Und das hat heftige Folgen. Denn wie Kaufland ankündigt, könnten die Tiefkühlpizzen des Herstellers schon bald komplett aus den Kühltheken verschwinden. Das ist aber noch nicht alles.

Kaufland mit Hiobsbotschaft

Vor allem Edeka war bislang für seine Preisstreits mit Herstellern bekannt. Infolgedessen wurden Produkte von namhaften Firmen wie Coca Cola oder Procter & Gamble aus den Regalen verbannt. Weil die Produzenten die Preise aufgrund der Inflation weiter anheben wollten, zog der Supermarkt-Konzern zum Wohl seiner Kunden kurzerhand die Reißleine.

+++ Edeka, Kaufland und Co: Große Änderung an der Fleischtheke! Kunden müssen sich schon bald umstellen +++

Gleiches steht jetzt bei Kaufland ins Haus. Ausgerechnet mit Dr. Oetker ist sich das Unternehmen aktuell uneins, wie die „Wirtschaftswoche“ berichtet. Auf Nachfrage beim Hersteller heißt es hier: „Aktuell wird von Kaufland ein eingeschränktes Sortiment unserer Produkte geführt.“ Weitere Details zu den Handelsbeziehungen beider Konzerne wolle man nicht verraten. Kaufland geht auf Anfrage um einiges mehr ins Detail.

DAS sagt Kaufland zum Konflikt

Der Konzern bestätigt, dass die Zusammenarbeit mit Dr. Oetker deutlich eingeschränkt wurde. Grund dafür seien „Differenzen in der weiteren Ausrichtung der Zusammenarbeit“, wird hier immerhin gegenüber der „Wirtschaftswoche“ verraten. Bei den genannten Differenzen könnte es sich laut „Lebensmittelzeitung“ um die Preise drehen. Denn nach den heftigen Preiserhöhungen im vorherigen Jahr, begegne Kaufland Dr. Oetker mit einer großen Erwartungshaltung in Richtung Preissenkungen. Dabei wolle der Tiefkühl-Hersteller aber wohl nicht mitziehen.


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Welche Produkte nun genau aus den Regalen von Kaufland fliegen könnten, ist ungewiss. Dr. Oetker ist bekanntlich nicht nur Hersteller von Tiefkühlpizzen, sondern auch von Aufbackwaren und Backzutaten. Auch der Torten- und Dessert-Produzent „Coppenrath & Wiese“ gehört zu Dr. Oetker.