Ikea: „Kein anderes Unternehmen seit Corona kundenfeindlicher“ – Kundin DARÜBER enttäuscht

Eine Ikea-Kundin machte ihrem Ärger bei Facebook Luft. Wie ihr geht es derzeit vielen.
Eine Ikea-Kundin machte ihrem Ärger bei Facebook Luft. Wie ihr geht es derzeit vielen.
Foto: imago images / Facebook (Montage: DER WESTEN)

Der Kundenärger bei Ikea hat durch die erschwerte Einkaufsituation wegen der Corona-Einschränkungen nicht gerade abgenommen - im Gegenteil.

Eine Kundin wirft Ikea jetzt sogar vor, das „kundenfeindlichste Unternehmen“ seit Beginn der Corona-Pandemie zu sein.

Ikea: Kundin fassungslos über Ikea-Gebühren

Ihre Wut ist durchaus nachvollziehbar. Aber von vorne: Die Kundin berichtet, dass sie ursprünglich drei Teile im Onlineshop des Möbelriesen habe kaufen wollen. Darunter waren neben einem Bücherregal noch zwei kleinere Produkte.

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Akribisch listet sie in ihrem Facebook-Post all das auf, was sie bei der Bestellung offensichtlich zur Weißglut getrieben hat. Der erste Aufreger: Die kleineren Teile konnten nicht geliefert werden, eine bequeme Bestellung hatte sich damit schon einmal erledigt.

Doch damit nicht genug: Für die Zustellung des Bücherregals hätte die Frau 39 Euro zahlen sollen, wie sie berichtet. Dabei habe das Regal selbst nur 29€ gekostet. Insgesamt wäre nur für die eigentlich günstige Bücherwand also eine Summe von 68 Euro fällig gewesen.

Zwar hätte es das Regal auch zur Selbstabholung, also per „Click & Collect“ gegeben. Das hätte allerdings auch 10 Euro Gebühr gekostet und zudem nicht in das Auto der Kundin gepasst, erzählt sie. „Warum kann man bei diesen enormen Versandkosten die beiden anderen Elemente nicht zusammen mit dem Regal versenden?“, fragt sie deshalb verärgert.

Ikea: Kleinteile nicht für Versand geeinigt

Doch die Probleme ziehen sich noch weiter. Eines der beiden Teile bekomme man ausschließlich in den Läden. „Der ist aus guten Gründen geschlossen“, räumt die Frau zwar ein. Ärgerlich ist es trotzdem. Das andere Kleinteil, einen Monitorständer, ebenfalls nur als Abholware gegen Gebühr.

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Kein Wunder also, dass die Bilanz der Kundin entsprechend hart ausfällt: „Kein anderes Unternehmen, bei dem ich einkaufe, verhält sich seit Corona kundenfeindlicher. Aber gut, man soll ja in der Not auch lieber sein Geld zusammenhalten.“

Übrigens: Ikea hat zu den hohen Servicegebühren bereits Stellung bezogen. Was das Unternehmen zu sagen hat, liest du hier >>>
(the)