Hund erreicht sein neues Zuhause – du ahnst nicht, wovor er gerettet wurde

Hund: Ein Golden Retriever wurde vor dem sicheren Tod gerettet. (Symbolbild)
Hund: Ein Golden Retriever wurde vor dem sicheren Tod gerettet. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / agefotostock

Der Hund ist der beste Freund des Menschen, heißt es zumindest. In diesem Fall kann davon aber wohl kaum die Rede sein:

Einem Hund sollte Grausames angetan werden, glücklicherweise konnte er gerettet werden und bekam ein neues Zuhause.

Hund: Du ahnst nicht, wovor der Vierbeiner gerettet wurde

Diese Woche dürfte für den Hund und seine drei Gefährten die glücklichste in ihrem Leben gewesen sein. Immerhin wurde ihnen ihr Leben gerettet. Bei den vier Hunden handelt es sich um die Golden Retriever Diana, Finna, Richie und Bobo.

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Der Haushund als Begleiter des Menschen:

  • Domestizierung fand vor etwa 15.000 bis 100.000 Jahren statt
  • die wilde Stammform ist der Wolf
  • weltweit gibt es etwa 500 Millionen Haushunde
  • allein in Deutschland leben 9 Millionen als Haustiere

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Wie „metro.co.uk“ berichtet, gehörten sie zu einer Gruppe von 40 Hunden, welche diese Woche von China in die USA gebracht wurden. Anfang der Woche landeten sie auf dem JFK-Flughafen in New York und entgingen so dem sicheren Tod. Die vier sollten in China geschlachtet werden!

Hund erreicht sein neues Zuhause

Was sich für Deutsche mehr als fragwürdig anhört, ist in China nicht gerade ungewöhnlich. Erst seit Mai 2020 wurde der Verkauf von lebenden Hunden und Hundefleisch zum Verzehr in China verboten. Anscheinend hält dies aber nicht alle Menschen davon ab. Die vier Hunde wurden von der Tierschutzorganisation „Rescue Dogs“ gerettet.

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Ihre Reise endete in Nashville, wo sie von einer vor Ort angesiedelten Tierschutzorganisation vermittelt werden sollen. Zuvor mussten aber noch einige Regeln eingehalten werden.

Hunde sollten in China geschlachtet werden

Um überhaupt vermittelt werden zu können, wurden die vier Golden Retriever unter Quarantäne gestellt, mit einem Mikrochip versehen und erhielten alle nötigen Impfungen. Nun ist es an der Zeit, dass sie den Rest ihres Lebens glücklich bei ihren neuen Familien verbringen.

Laut „metro.co.uk“ werden in China jährlich schätzungsweise zehn Millionen Hunde und vier Millionen Katzen für die Fleischproduktion geschlachtet. Zuvor würden die Tiere in sehr schlechten Bedingungen gehalten. Immerhin: Der Konsum von Hunde- und Katzenfleisch soll mittlerweile etwas zurückgegangen sein. (gb)