Hartz 4-Empfänger hat kranken Hund – was dann mit dem Tier passiert, rührt zu Tränen

Der Hund eines Hartz-IV-Empfängers hat Krebs, doch der Besitzer kann sich die rettende OP nicht leisten. (Symbolbild)
Der Hund eines Hartz-IV-Empfängers hat Krebs, doch der Besitzer kann sich die rettende OP nicht leisten. (Symbolbild)
Foto: imago images / Westend61

Es scheint eine hoffnungslose Situation zu sein für Stefan Woldormiski (65) und seine Hündin Mandy. Die elfjährige Vierbeinerin leidet an einem großen Mamma-Tumor, einer Krebs-Infektion an den Milchdrüsen des Tieres.

Der bösartige Tumor muss unbedingt entfernt werden. Doch der Hundebesitzer aus Schwalbach ist Hartz 4-Empfänger und kann die Operation unmöglich bezahlen. Doch wie die „Frankfurter Neue Presse“ berichtet, meinte es das Schicksal gut mit den beiden.

Hartz 4-Empfänger kann Krebs-OP seines Hundes nicht bezahlen

Die Retter in der Not kamen von der Tier-Tafel in Frankfurt. Tierärztin Dr. Maja Firlé erklärte sich bereit, Mandy zu operieren. Aber nicht nur das: Auch weil der Hartz 4-Empfänger die Kosten nicht stemmen konnte, würde die Tier-Tafel diese übernehmen!

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Ein unfassbares Geschenk für Stefan Woldormiski. Doch der Eingriff ist aufwendig. „Da der Tumor recht groß ist und um zu verhindern, dass nach der OP erneut Tumore auftreten, werden wir die Milchdrüsenleiste entfernen“, erklärt Dr. Firlé. Da ein Mamma-Tumor hormonabhängig sei, müsse man die Mischlingshündin zudem kastrieren und ihre Gebärmutter entfernen.

Erfolgreiche OP rettet Mischlingshündin Mandy

Die Operation dauert zweieinhalb Stunden – für Stefan Woldormiski im Wartezimmer eine gefühlte Ewigkeit. Dann der erleichternde Ruf von Dr. Firlé: „Alles fertig, alles ohne Komplikationen.“ Mandy, mit einem schmalen Schnitt an der Leiste, trägt einen pinkfarbenen Anzug – zum Schutz der Wunde, damit die Hündin nicht daran kratzt.

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Hündin geht es gut

Woldormiski fällt ein Stein vom Herzen. Überglücklich geht der 65-Jährige mit Mandy wieder zurück nach Hause. Die Hündin wirkt zwar noch ermüdet von der Narkose und der Operation, aber ansonsten ginge es ihr gut.

Bereits am Abend der Rückkehr nach Schwalbach wollte sie schon zum Schmusen auf die Couch kommen, erzählt Woldormiski der „Frankfurter Neuen Presse“. Die nächsten Tage will er vorsichtig angehen lassen und mit dem Tier lediglich kleine Gassi-Runden drehen. In rund eineinhalb Wochen sollen dann die Fäden gezogen werden. (at)

 
 

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