Globus: Frau darf nicht mit ihrem Hund einkaufen gehen – dabei ist der Vierbeiner bitter nötig

Das muss ein Blindenhund alles können

Das muss ein Blindenhund alles können

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Dieser Vorfall in einer Filiale der Handelskette Globus sorgt für Aufsehen!

Eine Frau, die auf einen Assistenzhund angewiesen ist, wollte bei Globus einkaufen gehen – doch obwohl ein Bundesgesetz Assistenzhunden den Zutritt in Lebensmittelgeschäfte erlaubt, verwies der Ladenbesitzer die Frau und ihren Vierbeiner aus dem Geschäft!

Globus: Marktleiter lässt Frau mit Assistenzhund nicht in Laden

Die Hundeschule im Saarland, die auch den besagten Vierbeiner ausgebildet und an die betroffene Frau vermittelt hat, berichtete auf Facebook von dem Vorfall. „In der Vergangenheit gab es weder bei Rewe, Edeka noch Real und vielen weiteren Mitbewerbern von Globus Probleme mit dem Zugang zu einem Geschäft des täglichen Bedarfs“, ist dort zu lesen.

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Das ist Globus:

  • Die Globus-Gruppe unter Führung der Globus Holding GmbH & Co. KG ist ein Einzelhandelsunternehmen
  • Zur Globus Holding gehören die Globus-SB-Warenhäuser in Deutschland, Russland und Tschechien sowie die Globus-Fachmärkte mit den Globus-Baumärkten und den Alphatecc.-Elektrofachmärkten.
  • Hauptsitz: Sankt Wendel
  • Gründung: 1828

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Doch bei einer Globus-Filiale in Hombach-Einöd habe der Ladenbesitzer da nicht mitgemacht. Er wolle keine Hunde in seinem Laden und mache von seinem Hausrecht Gebrauch! Der emotionale Stress in der Situation löste bei der armen Hundehalterin eine Absence aus – ein kurzer Bewusstseinsverlust, der oftmals bei Epilepsie auftritt.

Globus: Hundeschule spricht von Einzelfall

Die Hundeschule verriet jedoch, dass sich Globus bereits für das Verhalten des Marktleiters entschuldigt habe und dass es in anderen Globus-Filialen keinerlei derartiger Probleme gegeben habe.

Auch unsere Redaktion hat daher noch einmal eine Stellungnahme der Handelskette angefragt.

Globus spricht von bedauernswerter „Fehlentscheidung“

Globus-Sprecher Roderick Schulz bezeichnet das Verhalten des Marktleiters als eine „Fehlentscheidung“, die man sehr bedaure. Seine Erklärung: „Zwischen Hygiene-Regeln, die die Qualität unseres großen offenen Sortiments und unserer Frischetheken gewährleisten, sowie der Möglichkeit unserer Kunden, bei Bedarf auch mit einem Assistenzhund unseren Markt zu betreten, sah sich unser Geschäftsleiter gezwungen, eine schwierige Abwägung zu treffen.“

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Weiter heißt es in der Stellungnahme: „Unser Marktleiter in Einöd bedauert seine Entscheidung im Falle des Assistenzhundes sehr und möchte sich entschuldigen, insbesondere da wir in unseren Märkten prinzipiell den Zugang mit Assistenzhunden in Begleitung eines Mitarbeiters ermöglichen. Er hat mit bester Absicht und vornehmlich im Interesse anderer Kunden gehandelt, da nicht jeder Verständnis für einen Hund im Markt hat.“ (at)