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dm, Rossmann und Co: Produkte fliegen jetzt aus den Regalen – und kommen auch nicht mehr zurück

Kunden von dm, Rossmann oder anderen Drogerieketten werden Augen machen. Denn es fehlen nun einige Produkte in den Regalen.

dm, Rossmann und Co.
u00a9 imago images / Christian Grube

dm: Die Erfolgsgeschichte des Drogeriemarktes

Ab sofort sind in der Europäischen Union und somit auch in Deutschland bestimmte Artikel verboten. Das betrifft sowohl Supermärkte als auch Drogerien wie dm, Rossmann und Co. Sie dürfen besagte Produkte nicht länger verkaufen.

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Das Verbot bezieht sich unter anderem auf den Verkauf von Alltagsprodukten, die jeder Kunde von dm, Rossmann und Co. oder auch von seinem Stamm-Supermarkt bezieht. Es könnte also weitreichende Folgen für Händler und Verbraucher haben.

dm, Rossmann und Co. dürfen DIESE Produkte nicht verkaufen

Das Stichdatum war hier der 15. Oktober. Wie die EU-Kommission bereits vor Wochen angekündigt hatte (wir berichteten), dürfen ab dem Datum keine Produkte mehr in Umlauf bringen, „denen Mikroplastik absichtlich zugesetzt wurde und die es bei Gebrauch freisetzen“. Es geht ihr darum, Emissionen zu reduzieren und somit einen Beitrag zur Klimarettung beizutragen.


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Als Mikroplastik werden synthetische Polymerpartikel bezeichnet, die kleiner als fünf Millimeter sind, sich kaum in etwas lösen und noch schwerer abgebaut werden können. Auch zahlreiche Produkte des täglichen Bedarfs enthalten Mikroplastik und viele von ihnen dürfen daher nicht mehr verkauft werden.

Darauf müssen Kunden nun verzichten

Betroffen sind von dem Verbot zum Beispiel Granulate, die für Kunstrasen auf Fußballplätzen zum Einsatz kommen. Aber auch manche Pflanzenschutz- oder Düngemittel enthalten Mikroplastik. Wer ab Montag (15. Oktober) im Supermarkt oder in der nächsten Drogerie durch die Gänge streift und nach seinen Lieblingsprodukten sucht, könnte nun ebenfalls auf leere Regalfächer stoßen.


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Denn daneben sind auch Kosmetika, so zum Beispiel Peelings, oder auch Parfum und Farben sowie Glitter betroffen. Selbst Spielzeug oder Medikamente können nicht mehr angeboten werden. Eine drastische Umstellung – sowohl für die Verbraucher als auch für die Händler.