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Deutsche Post geht drastischen Schritt – Kunden werden es bemerken

Gute Nachrichten für die Kunden der Deutschen Post! Der Logistikkonzern geht einen drastischen Schritt.

© IMAGO/Arnulf Hettrich

Deutsche Post: Päckchen nicht angekommen - was Du jetzt tun musst

Viele kennen das Ärgernis. Ihr habt etwas bestellt, doch das Päckchen ist nicht bei euch angekommen und ihr habt auch keine Benachrichtigung im Briefkasten? Euch sind die Hände dann nicht gebunden.

Gute Nachrichten für Deutsche-Post-Kunden! Zwar hat das Unternehmen bei der Erfüllung der Filialnetz-Pflicht weiterhin noch einige Schwierigkeiten, dennoch ist diese deutlich verbessert worden.

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Anfang Januar war die Deutsche Post noch an 174 Standorten nicht präsent, obwohl dies laut staatlichen Vorgaben Pflicht sein müsse, diese Zahl ist aber seit Mitte Oktober deutlich gesunken. Mittlerweile sind es „nur noch“ 73 unbesetzte Pflichtstandorte.

Deutsche Post geht drastischen Schritt

Wie die Bundesnetzagentur gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mitteilte, habe die Deutsche Post „verstärkt Anstrengungen unternommen, vakante Filialstandorte wieder zu besetzen.“ Dennoch wird gefordert, dass auch die übrigen Lücken geschlossen werden.


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Der Logistikkonzern hat bundesweit rund 12.900 Filialen. Laut einer Verordnung muss es in jeder Gemeinde mit mehr als 2.000 Einwohnern mindestens eine stationäre Verkaufsmöglichkeit geben. Ab 4.000 Einwohnern darf eine Filiale in zusammenhängend gebauten Wohngebieten nicht weiter entfernt sein als zwei Kilometer.

Mit Postfilialen sind in den allermeisten Fällen Einzelhändler gemeint, die auch einen Postschalter haben, etwa Supermärkte oder Kioske. Der Strukturwandel auf dem Land ist für die Post ein Problem: Macht der letzte Laden eines Dorfs zu, findet der Bonner Konzern keinen Partner mehr vor Ort.

„Bleibt weiterhin ein herausforderndes Umfeld“

Derzeit bereitet die Bundesregierung eine Reform des veralteten Postgesetzes vor. Dann könnte die Vorgabe zum Filialnetz geändert werden. Möglicherweise werden künftig auch Automaten ausreichen, damit die Deutsche Post ihre Präsenzpflicht erfüllt. Es geht um sogenannte Poststationen, bei denen man rund um die Uhr Briefmarken kaufen, Briefe einwerfen sowie Pakete abholen und aufgeben kann.

Ein Sprecher des Post-Konzerns DHL äußerte sich erfreut über den deutlichen Rückgang unbesetzter Filialstandorte. Als einen Grund dafür nannte er einen engen Dialog mit den Bürgermeistern in den betroffenen Kommunen. „Es bleibt aber auch weiterhin ein herausforderndes Umfeld, denn wir müssen immer wieder mit Geschäftsaufgaben von Filialpartnern und Schwankungen bei den Vakanzen rechnen“, sagte der Firmensprecher.


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Man werde weiterhin mit Hochdruck daran arbeiten, an allen „Pflichtstandorten“ präsent zu sein und den Kunden eine verlässliche Versorgung mit Paket- und Briefdienstleistungen zu bieten. Dazu gehöre auch der Aufbau von weiteren Poststationen, die bei den Kunden sehr beliebt seien. (oa mit dpa)