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Deutsche Bahn: Kunden verzweifeln – wegen dieser Entwicklung

Deutsche Bahn: Die Geschichte des deutschen Eisenbahnkonzerns

Dieses Phänomen bei der Deutschen Bahn können einige Kunden sich nicht erklären.

Es geht um frühzeitige Buchungen bei der Deutschen Bahn, die Entwicklungen der Ticketpreise und irritierte Kunden. Aber eins nach dem anderen.

Deutsche Bahn: Kunden von Preisen irritiert

Wer quer durch die Bundesrepublik reisen will, greift womöglich gerne auf die Deutsche Bahn zurück. Schließlich empfinden manche Menschen das Reisen im ICE als komfortabler – im Vergleich zum Reisen im Auto oder Flugzeug.

Und wenn die Deutsche Bahn mal pünktlich ist, kann so eine Fahrt im ICE zudem vergleichsweise schnell sein. So braucht der ICE von Hamburg nach München gerade mal fünfeinhalb Stunden. Mit dem Auto ist es quasi ein Ding der Unmöglichkeit, diese Strecke derart schnell zurückzulegen.

Für Reisende galt lange Zeit: Wer rechtzeitig bucht, kommt relativ günstig an Tickets für den Fernverkehr. Doch diese Zeiten sind offenbar vorbei. Auf der Facebook-Seite der Deutschen Bahn beschweren einige Kunden sich darüber, dass sie auch dann tief in die Tasche greifen müssen, wenn sie weit im Voraus buchen wollen.

+++ Deutsche Bahn: Kunden verzweifeln wegen dieses Problems +++

Deutsche Bahn: Kunden reiben sich verwundert die Augen

So schreibt ein Deutsche-Bahn-Kunde: „Die Preise bei den Sparpreis- und Supersparpreis-Ticket waren bei einer frühen Buchung in den vergangenen zehn Jahren relativ stabil. Aber wenn ich jetzt Tickets für den Sommer von Hamburg nach München buchen möchte, ist der Preis teilweise doppelt oder gar dreimal so hoch wie früher.“

Und weiter: „Es wird bekanntlich alles teurer, und natürlich hat die Deutsche Bahn durch Corona Verluste gemacht, die man wieder reinholen will. Aber warum sind die Preise denn so sehr gestiegen?“

Eine andere Kundin berichtet ähnliches: „Ich bin 2018, 2019 und 2020 noch mit dem Sparpreis von 30 Euro von Rostock nach Oberstdorf gefahren. Wenn ich jetzt gucke, liegen die Preise bei 60 bis 70 Euro oder sogar deutlich darüber.“

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Deutsche Bahn: Kunde erklärt Preisentwicklungen

Ein anderer Kunde der Deutschen Bahn hat eine simple Erklärung für dieses Phänomen: „Mittlerweile ist es nicht mehr so, dass man die billigsten Preise bekommt, umso früher man bucht. Die Preise für den Sommer sind quasi eine Prognose, wie die Auslastung sein kann.“

Und weiter erklärt er: „Gerade durch Corona ist diese Prognose sehr ungenau. Wenn nun der Zug nicht so ausgelastet ist wie erwartet, geht der Preis automatisch runter. Wird der Zug voller als erwartet, steigt der Preis evtl. noch. Das ist praktisch wie eine Wette auf den Preis.“

Seine Empfehlung: „Wenn du mal so die Preise die ganzen Monate vergleichst, wirst du feststellen, dass man die billigsten Preise immer so ein bis zwei Monate im Voraus bekommt. Denn dort liegen schon ungefähre Buchungs- und Auslastungsdaten vor.“

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Deutsche Bahn reagiert

Und auch die Deutsche Bahn selbst reagiert auf die Frage des Kunden, der von Hamburg nach München reisen will. Die Antwort des Unternehmenssprechers: „Das kann ich dir so pauschal nicht beantworten. Sicherlich ist alles viel teurer geworden – das wirst du an deiner Stromrechnung auch sehen – und die DB muss die verbrauchte Energie auch bezahlen, aber es kann viele Gründe geben, warum du für deine Verbindung kein so preiswertes Ticket wie erhofft findest. Es mag an der Reisezeit, am Reisetag oder auch an der Verbindung liegen, dass die unteren Kontingente der Sparpreis-Tickets schon vergriffen sind.“ (dhe)