Deutsche Bahn: Maskenpflicht-Ansage in ICE sorgt für Wirbel – „Ekelhafter geht es nicht“

Deutsche Bahn: Die Geschichte des deutschen Eisenbahnkonzerns

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Auweia! Diese Ansage in einem ICE der Deutschen Bahn ist ja mal mächtig nach hinten losgegangen!

Ausgelöst wurde die Diskussion auf Twitter offenbar wegen einer etwas emotionalen Hinweisung auf die geltende Maskenpflicht bei der Deutschen Bahn, die einem Politiker gar nicht gepasst hat.

Deutsche Bahn: SPD-Politiker über Bahn-Ansage empört

Norbert Walter-Borjans (SPD) hat mit seiner Beschwerde gegenüber einem Zugführer auf Twitter für einen regelrechten Shitstorm gesorgt. Auf der Social-Media-Plattform beschwerte er sich darüber, dass der Zugführer eines ICE die Maskenpflicht mit dem Hinweis schmückte, dass der amtierende Gesundheitsminister Karl Lauterbach die Regelung immer noch unterstützte. Wörtlich beschwerte sich Walter-Borjans:

„Liebe DB, wenn Ihr Zugchef den Hinweis auf die Maskenpflicht mit dem Hinweis garniert, dass wir das Herrn Lauterbach zu verdanken haben, frage ich mich, ob der Hinweis auf technische Ausfälle aller Art demnächst auch mit den Herren Scheuer und Dobrindt in Verbindung gebracht wird. (Der Zusatz, dass die Ansage so lange dauert, weil gegendert werden muss, wäre auch verzichtbar.) Ansonsten bin ich für die Maskenpflicht im rappelvollen Zug dankbar!“ Abschließend fügte er hinzu: „Jetzt bin ich auf eine lebhafte Debatte gespannt.“

Deutsche Bahn: Walter-Borjans löst mit Ansage Wirbel aus

Daraufhin meldete sich die Deutsche Bahn zu Wort und fragte nach Daten zur Zugfahrt, unter anderem auch nach dem Namen des Mitarbeiters.

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Dass Walter-Borjans damit aber einen regelrechten Wirbel ausgelöst hat, war ihm anscheinend nicht bewusst.

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Deutsche Bahn: Gegenwind von Hochschullehrer

Denn auf den von Walter-Borjans verfassten Tweet meldet sich der Jurist und Hochschullehrer Arnd Diringer auf Twitter zu Wort. „Respekt für dich! Als ehemaliger Vorsitzender einer ehemaligen Arbeiterpartei haben Sie Ihre Prominenz genutzt, um die soziale Existenz eines Arbeitnehmers und gegebenfalls seiner Familie zu gefährden, vielleicht zu zerstören.“

Doch damit hat sich der Hochschullehrer noch lange nicht Luft gemacht. So schreibt er weiter: „Und all diejenigen, die nun jubeln, weil ein Mensch und gegebenfalls seine Familie möglicherweise ihre Existenz verlieren, weil ihnen dessen Aussagen nicht passen, sollten sich darüber im Klaren sein, dass so etwas auch sie erwischen kann. Und das ist dann nicht etwas ganz anderes. Und um der erwartbaren Hetze gleich entgegenzuwirken: Ich bin „Corona-Paniker“ (= sehr, sehr vorsichtig), weil ich zu einer Risikogruppe gehöre und halte die Maskenpflicht in Zügen für angemessen. Aber um all das geht es in dem Ausgangstweet nicht“, schreibt dieser.

In den Kommentaren herrscht eine fieberhafte Stimmung, doch viele Nutzer sind der gleichen Meinung. So kommentiert ein Nutzer: „Genau. Ekelhafter geht es nicht.“ (ali)

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