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Deutsche Bahn: Nach 16 Jahren – endlich kannst du auf DIESER Strecke wieder mit dem IC fahren

Fünf Tipps für den Stau

Die Deutsche Bahn hat gute Neuigkeiten für ihre Kunden. Nach 16 Jahren wird jetzt eine Fernverkehrsstrecke wieder aufgegriffen.

Die neue Intercity-Verbindung soll das Bundesland Sachsen wieder mit der Hauptstadt Berlin verbinden. Und die Deutsche Bahn wird dabei auch noch finanziell unterstützt.

Deutsche Bahn: Nach 16 Jahren – jetzt kannst du ab HIER wieder ohne Umstieg nach Berlin fahren

Der Fernverkehr zwischen der drittgrößten Stadt Sachsens und der deutschen Hauptstadt wird nach 16 Jahren wieder aufgenommen. Zum ersten Mal seit Mai 2006 soll nun wieder ein Intercity von Chemnitz nach Berlin fahren.

Aufkommen muss dafür nicht einmal die Deutsche Bahn selbst, sondern der Freistaat Sachsen. Das vom Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) ausgeschriebene und von Sachsen bezahlte Projekt soll am Donnerstag offiziell in Chemnitz vorgestellt werden.

Deutsche Bahn: Nach 16 Jahren wieder Fernverkehr zwischen Chemnitz und Berlin

Bei dem Event am Donnerstag wird auch ein Doppelstock-IC zugegen sein, der aktuell zwischen Dresden, Warnemünde und Berlin verkehrt. Wie der MDR munkelt, könnte die neue Verbindung daher über die Städte Freiberg und Dresden bis an die Ostsee gehen und sich an die bestehende anhängen.

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Das ist die Deutsche Bahn:

  • Die Deutsche Bahn AG wurde am 1. Januar 1994 gegründet
  • Entstand aus der Fusion der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn der DDR
  • Beschäftigt rund 338.00 Mitarbeiter (Stand: Dezember 2020)
  • 39,9 Milliarden Euro Umsatz (Stand 2020)
  • Vorstandsvorsitzender ist Richard Lutz

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Offiziell soll der Betrieb im Juni diesen Jahres starten mit zwei Fahrten täglich je Richtung. Morgens soll der IC von Chemnitz in den Norden aufbrechen und am Abend zurückfahren. Sachsen unterstützt das Projekt mit 2,5 Millionen Euro pro Jahr.

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Der Deutscher Bahnkunden-Verband sieht das allerdings kritisch, wie der MDR berichtet. Es sei zwar ein gutes Angebot für die Kunden. Doch bestehe auch die Gefahr, dass der Bund dann auf Kosten der Länder sparen werde. (mbo)