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Aldi: Dieses Hamster-Produkt löst bei Kunden wilde Diskussionen aus – jetzt bezieht der Discounter Stellung

Aldi gegen Lidl - der ultimative Vergleich

Zahlen, Daten, Fakten: Wo ist es günstiger? Wer ist größer? Welcher Discounter steht in der Kritik?

Hitzige Diskussionen unter Kunden von Aldi! Und im Mittelpunkt steht mal wieder ein Hamster-Produkt. Aber eins nach dem anderen.

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 ist Toilettenpapier bei Aldi und Co. so gefragt wie nie. Das liegt jedoch nicht daran, dass die Menschen plötzlich häufiger aufs Örtchen gehen oder das Coronavirus die Verdauung anregen würde. Die enorme Nachfrage nach Klopapier liegt einzig im Irrsinn der Hamsterkäufe begründet.

Aldi: Wirbel um Toilettenpapier

Speziell in den ersten Monaten der Pandemie prügelten die Menschen sich wortwörtlich um WC-Papier. Wer Klopapier kaufen wollte, musste früh morgens in die Märkte. Wenige Stunden nach Ladenöffnung waren die Regale bereits leer.

Zwischenzeitlich hatte der Hamster-Wahnsinn sich ein wenig gelegt. Doch seit Monaten wird in Deutschland wieder gehamstert wie verrückt. Neben dem Speiseöl trifft es auch mal wieder das Klopapier – auch bei Aldi.

Was Kunden beim Discounter gleichzeitig feststellen mussten: Das Toilettenpapier wurde bei Aldi zuletzt etwas teurer. So beschwert ein Kunde sich auf der Facebook-Seite von Aldi über die Preissteigerung beim Recycling-Toilettenpapier der Marke kokett. Die dreilagige Variante mit acht Rollen á 200 Blatt hatte vor Kurzem noch 2,35 Euro gekostet. Nun steht der Preis bei 2,75 – eine Preisanpassung um 17 Prozent.

Aldi-Kunden bemerken Preissteigerungen

„Ich bin fassungslos“, schreibt der Kunde: „Ich bin fassungslos über diese ganzen Preiserhöhungen.“

Ein anderer Kunde stimmt zu: „Langsam ist es echt nicht mehr lustig. Für sozial schwache Menschen ist es ganz schlimm. Einfach nur noch traurig.“

Andere Kunden halten dagegen. Sie finden, dass Aldi in diesen Fällen keine Schuld trifft. „Wo willst du denn stattdessen einkaufen? Gar nicht mehr?“, fragt ein Kunde: „Die Preise gehen doch flächendeckend hoch.“

Das sieht der nächste Kunde ähnlich. „Das ist doch reines Aldi-Phänomen“, schreibt er.

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Aldi bezieht Stellung

Auch Aldi schaltet sich in die Diskussionen ein und erklärt: „Die Rohstoffpreise und Transportkosten steigen leider weiter an, was sich wiederum auf die Einkaufspreise auswirkt. Das zwingt uns wiederum dazu, die Verkaufspreise anzupassen.“

Und weiter: „Mehrkosten versuchen wir solange es geht selber zu tragen, aber das ist irgendwann nicht mehr möglich. Diese Entwicklung zieht sich derzeit leider durch die gesamte Branche. Wir bleiben unserem Discount-Prinzip jedoch treu und bieten die Produkte so günstig wie möglich an und werden die Verkaufspreise reduzieren, wenn die Einkaufspreise wieder sinken.“