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Aldi: Dieser Anblick in den Filialen sorgt für hitzige Diskussionen

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Zahlen, Daten, Fakten: Wo ist es günstiger? Wer ist größer? Welcher Discounter steht in der Kritik?

An diesen Anblick bei Aldi sowie anderen Supermärkten hatten Kunden sich eigentlich längst gewöhnt. Doch aufgrund der jüngsten Entwicklungen in der globalen Wirtschaft erscheint das Ganze nun in einem völlig anderen Licht. Aber eins nach dem anderen.

Viele Supermärkte bieten ihren Kunden diverse Frischeprodukte in offenen Kühlregalen an – so auch Aldi. Wurst, Käse oder Milchprodukte – dies und mehr war für Kunden jahre- und jahrzehntelang in offenen Kühlregalen zugänglich. Und niemanden hat’s gestört.

Aldi: Kunden diskutieren über Kühlregale

Das hat sich in den vergangenen Monaten schlagartig geändert. Durch den Ukraine-Krieg und die daraus resultierende Gas-Krise ist eine große Diskussion um nachhaltigen Energieverbrauch entbrannt. Und vor diesem Hintergrund gerieten auch die offenen Kühlregale von Aldi jetzt ins Zentrum der Aufregung.

Auf der Facebook-Seite von Aldi Süd veröffentlichte ein Kunde ein Foto eines solchen Kühlregals und schrieb: „Energiekrise! Deutschland diskutiert alle Möglichkeiten, um irgendwie Energie zu sparen. Klimaanlage 2 Grad drosseln, Heizung runterdrehen, kürzer Duschen. Und was macht Aldi Süd? Lässt den ganzen Tag die Kühlschranktür offen.“

Und weiter: „Auf hunderten Quadratmetern. Ich stell mir gerade vor, das zuhause zu machen, auf einem Quadratmeter. Absurd. Und was ist dann im Winter? Dann treten Heizung und Kühlung im offenen Kampf gegeneinander an? Ist das euer Ernst?“

Einige andere Kunden stimmen ihm zu. „Offene Kühlregale sind einfach nicht mehr zeitgemäß“, schreibt einer: „Das ist wie SUV fahren.“

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Aldi-Kunden wegen offenen Kühlregalen irritiert

Eine andere Kundin sieht das ähnlich und berichtet dahingehend von einer interessanten Urlaubs-Erfahrung: „Bin gerade in Dänemark. War dort bisher allerdings nur bei Aldi und einem dänischen Supermarkt. Dort sind alle Kühlregale geschlossen. Entweder mit ‚richtigen‘ Türen oder (vermutlich nachgerüstet) mit so richtig dicken und festen transparenten Vorhängen.“

Ein anderer Kunde sieht das eher kritisch: „Ich weiß ja nicht. Alles abreißen ist auch nicht nachhaltig. Und ob ständiges „Tür auf Tür zu“ beim eher stärker frequentierten Harddiscounter besser ist, auch bezüglich Hygiene – es bleiben viele Fragen.“