US-Politiker sorgt für Eklat – weil er DAS über Inzest sagt

Steve Arnold King sorgt immer wieder mit fragwürdigen Aussagen für Aufsehen. Am Mittwoch schockte er mit seinen Ansichten zum Thema Abtreibungen bei Inzest- und Vergewaltigungsopfern.
Steve Arnold King sorgt immer wieder mit fragwürdigen Aussagen für Aufsehen. Am Mittwoch schockte er mit seinen Ansichten zum Thema Abtreibungen bei Inzest- und Vergewaltigungsopfern.
Foto: imago images / ZUMA Press

In den USA hat ein US-Politiker kürzlich erneut für enormes Aufsehen gesorgt. Sogar aus den eigenen Reihen erhielt er Kritik für seine Aussagen. Die Rede ist vom US-Republikaner Steve Arnold King.

Es dauert nicht lange herauszufinden, dass King selbst in den USA stark umstritten ist und immer wieder mit seinen radikalen Äußerungen auffällt. Der 70-Jährige gilt selbst unter den Republikanern als ausgesprochen konservativ.

USA: Politiker mit fragwürdigen Ansichten gegenüber Inzest und Vergewaltigung

Er ist Abtreibungsgegner, Befürworter von Waffenbesitz für Privatpersonen und lehnt die Einführungen von Mindestquoten für Frauen und Minderheiten ab. Und wie es scheint, findet er Vergewaltigungen und Inzest ebenfalls nicht sonderlich schlimm.

Wie die Tageszeitung „Des Moines Register“ aus Iowa den Politiker zitiert, fragte er bei einer Veranstaltung am Mittwoch: „Was wäre, wenn wir uns alle Familienstammbäume ansehen und nur die Personen rausziehen, die in der Folge einer Vergewaltigung oder Inzest auf die Welt gekommen sind? Gäbe es dann überhaupt noch eine Weltbevölkerung? In Anbetracht all der Kriege, Vergewaltigungen und Plünderungen, kann ich nicht ausschließen, dass selbst ich kein Produkt einer solchen Tat bin.“

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Kinder tragen nicht die Schuld für die Sünden der Eltern

Mit dieser Aussage will er vor allem eines: Seine Position in seinem Anti-Abtreibungs-Gesetzesentwurf deutlich machen. In diesem fordert er, dass bei Opfern von Vergewaltigungen und Inzest keine Ausnahmen bei Abtreibungen gemacht werden sollen.

Doch der erzkonservative Katholik legte noch einen drauf. Laut der „Des Moines Register“ tragen für den Politiker nämlich nicht die Kinder die Schuld an den Sünden des Vaters oder der Mutter und dürften deshalb nicht abgetrieben werden.

Kritik von allen Seiten

Doch er bekommt für seine Aussagen harten Gegenwind. Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Kirsten Gillibrand schrieb auf Twitter: „Du bist eine Schande. Tritt zurück.“

Und auch aus den eigenen Reihen erntet er Kritik. Der Republikaner Randy Feenstra sagte zwar, dass er zu „100% pro-Leben“ sei, Steve Kings bizarre Aussagen aber dem eigentlichen Anliegen schaden würden. Trump bräuchte Verteidiger im Kongress, keine Störenfriede.

Auch US-Präsident Donald Trump hat sich bereits kritisch zu Kings Erklärung geäußert. „Zweifellos war das keine gute Aussage“, so der Präsident, wie FoxNews berichtet. (db)

 
 

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