Tierquäler schneiden Welpen alle Beine ab – Erdogan nutzt den Fall für Wahlkampf

Bilder des geschundenen Hundewelpen verbreiteten sich rasend in den sozialen Netzwerken.
Bilder des geschundenen Hundewelpen verbreiteten sich rasend in den sozialen Netzwerken.
Foto: Facebook / Facebook Hund
  • Tierquäler haben einem Hundewelpen alle Beine und den Schwanz abgeschnitten
  • Ärzte versuchten das Tier noch zu retten
  • Doch die Hilfe kam zu spät: Das Tier starb während einer Operation

Istanbul.  Es ist ein trauriges Bild, das zugleich auch wütend macht und entsetzt: Ein kleiner Hundewelpe liegt auf dem Arzttisch. Aufstehen kann er nicht mehr, denn Tierquäler haben ihm in der Türkei auf brutale Weise alle Beine und den Schwanz abgeschnitten.

Wie die „Daily Mail“ berichtet, sei das schwer verletzte Tier in einem Wald gefunden worden. Trotz sofortiger Behandlung der Tierärzte starb das Tier während einer Operation am vergangenen Freitag.

Unklar ist, wer das Tier auf brutale Weise ermordet hat. Glaubt man einigen Medienberichten, sollen angeblich Kinder für die Tat verantwortlich sein. „Daily Mail“ berichtet dagegen, dass ein Baumaschinenarbeiter als Verdächtiger festgenommen worden sei.

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Der Fall löste in der Türkei enormes Entsetzen aus. Die Bestürzung ging sogar soweit, dass sich Präsident Recep-Tayyip Erdogan einschaltete und den Tierschutz als Wahlkampfthema auf seine Agenda setzte.

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Er kündigte an, dass die Tierschutzgesetze nach dem 24. Juni verschärft würden – sollte er die Wahl in der Türkei, bei der Erdogan um die Präsidentschaft zittern muss, gewinnen. Tierschützer hatten die Türkei zuvor wegen zu lascher Tierschutzgesetze kritisiert.

Wie „Daily Mail“ berichtet, sagte Erdogan bei einer Wahlkampfveranstaltung, dass im Falle des gequälten Hundewelpen ein Tatverdächtiger festgenommen wurde. (bekö)

 
 

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